Städtebau  
 

Nichtoffener landschaftsplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb
"Freiräume an der Akademie Jüdisches Museum Berlin"

Ausschreibung


Anlass und Ziel
Nachdem der Berliner Blumengroßmarkt seinen Standort in der südlichen Friedrichstadt im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg aufgegeben hat, steht dieses Areal nun für andere Nutzungen zur Verfügung. Nach dem Umbau der Großmarkthalle durch den Architekten des Jüdischen Museums, Daniel Libeskind, wird hier 2011 die Akademie des Jüdischen Museums Berlin einziehen. Die Akademie vereint künftig Bibliothek, Archiv und Museumspädagogik des Jüdischen Museums unter einem Dach. Ziel ist, hier eines der wichtigsten Forschungs- und Bildungszentren zur Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums zu etablieren. Außerdem ist vorgesehen, das Umfeld der Großmarkthalle städtebaulich zu arrondieren und mit städtischen Nutzungen zu beleben. Der dazu angedachte Nutzungsmix setzt sich kleinteilig aus den Komponenten Bildung, Kultur, Kreativwirtschaft, Wohnen und Gewerbe zusammen.

Gegenstand des Wettbewerbs als Realisierungsaufgabe ist die Gestaltung der Platzfolge an der Akademie als öffentliche städtische Freiräume. Die Plätze fungieren als Scharnier zum benachbarten Jüdischen Museum und zu den anschließenden Stadtquartieren.

Als Ideenteil des Wettbewerbs sind Lösungen zu entwickeln, wie der zwischen dem neuen Platz und dem Jüdischen Museum liegende Straßenraum gestalterisch und in seiner Querungsfunktion für Passanten verbessert werden kann. Als weiterer Ideenteil ist eine Anpassungsplanung für den angrenzenden Besselpark zu erarbeiten.

Die geplante Platzfolge ist eine Schlüsselmaßnahme zur Aufwertung des öffentlichen Raums in der südlichen Friedrichstadt. Im Rahmen des geplanten Sanierungsgebietes wird hier ein wesentlicher Handlungsschwerpunkt gesehen.


Luftbild
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Bestandsansicht
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