Städtebau  
 

Offener Wettbewerb
"Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften"

Ausschreibung


Anlass und Ziel
Der Ausbau der lebenswissenschaftlichen Disziplinen steht im Fokus der Exzellenzbemühungen der Humboldt-Universität zu Berlin. Mit der Realisierung des geplanten Forschungsneubaus und der weiteren Konzentration biologischer Institute am Campus Nord will die Humboldt-Universität die Entwicklung der Lebenswissenschaften fördern. Zur Zeit sind die Professuren auf vier Standorte verteilt, mit dem Neubau können sie räumlich zusammengeführt und auch die Labor- und Praktikaverhältnisse können verbessert werden.

Der engen Verflechtung mit der Hochschulmedizin der Charité sowie mit weiteren in der Umgebung angesiedelten inner- und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften wird mit der Anordnung des Neubaus auf dem Campus Nord entsprochen und somit zukünftig eine Verbesserung der Kommunikation und ein wirtschaftlicherer Betrieb ermöglicht.

Unter dem Begriff Lebenswissenschaften versteht man Forschungsrichtungen und Studiengänge, die sich mit Prozessen oder Strukturen von Lebewesen beschäftigen oder an denen Lebewesen beteiligt sind. Außer der Biologie umfasst sie auch verwandte Bereiche wie Medizin, Biomedizin, Biochemie, Molekularbiologie, Biophysik, Bioinformatik und kann auch in Bereiche der Human- und Sozialwissenschaften hineinreichen. Die Methodik und das theoretische Arbeiten sind demzufolge stark interdisziplinär angelegt.

Gegenstand dieses Wettbewerbes ist ein gestalterisch anspruchsvoller Entwurf eines Forschungs- und Laborgebäudes für Lebenswissenschaften des Instituts für Biologie unter Einbeziehung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes Haus 9. Die unter Denkmalschutz stehenden benachbarten Gebäude und der Ensembleschutz für das gesamte Campusgelände sind zu berücksichtigen.

Das Bedarfsprogramm umfasst eine Nutzfläche von 4.633,50 qm für Labor-, Seminar- und Praktikumsräume sowie Büroflächen.

Der Kostenrahmen (KG 300 + 400) für die Baumaßnahme beträgt 19.660.000,– Euro (inkl. MwSt.). Der Baubeginn ist für 2012 vorgesehen.


Schrägluftbild
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Luftbild
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