Städtebau  
 

Nichtoffener Realisierungswettbewerb
"Weltkulturerbe - Siedlungen der Berliner Moderne"

Ausschreibung


Anlass und Ziel
2008 wurden folgende sechs Berliner Siedlungen der 1920er Jahre in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen:

- Gartenstadt Falkenberg – Tuschkastensiedlung
- Siedlung Schillerpark
- Großsiedlung Britz – Hufeisensiedlung
- Wohnstadt Carl Legien
- Weiße Stadt Reinickendorf
- Großsiedlung Siemensstadt

Die UNESCO-Welterbesiedlungen der Berliner Moderne erfahren jedoch bislang nicht die öffentliche Aufmerksamkeit, die ihrer kulturhistorischen Bedeutung angemessen wäre. Ziel ist, ein gemeinsames Image zu schaffen, das die sechs unterschiedlichen Siedlungen als neue UNESCO-Welterbestätten der Hauptstadt positioniert. Um den Bekanntheitsgrad der Siedlungen zu erhöhen und ihre Wahrnehmung innerhalb des vielfältigen touristischen Angebots Berlins zu verbessern, soll ein ganzheitlicher Außenauftritt geschaffen werden. Darüber hinaus sollen die Siedlungen, deren Standorte über das Stadtgebiet verstreut sind und die überwiegend in Außenbezirken Berlins liegen, im Stadtbild und in der öffentlichen Wahrnehmung für die Berliner, Besucher der Stadt und das internationale Publikum auffindbar und räumlich erfahrbar werden.

Die in diesem Wettbewerb als Aufgaben gestellte Entwicklung eines Logos für das grafische Erscheinungsbild, einer Produktfamilie eines innerhalb der Siedlungen einzusetzenden Leitsystems sowie eines Fahrradroutenschildes sind wesentliche Bausteine dieses Vorhabens. Die Umsetzung der Maßnahme soll 2011 beginnen und schrittweise erfolgen.


Gartenstadt Falkenberg
Gartenstadt Falkenberg

Siedlung Schillerpark
Siedlung Schillerpark

Großsiedlung Britz - Hufeisensiedlung
Großsiedlung Britz - Hufeisensiedlung

Wohnstadt Carl Legien
Wohnstadt Carl Legien

Weiße Stadt
Weiße Stadt

Siemensstadt
Siemensstadt