Städtebau  
 

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb
"TU Berlin - Forschungszentrum für Maschinenbau und Informatik"

Ergebnis: 1. Preis


1. Preis:
26.500,- Euro
  schulz & schulz architekten gmbh, Leipzig
Seeberger Friedl und Partner, München


Verfasser: Ansgar Schulz, Benedikt Schulz
Mitarbeiter: Dirk Lämmel, Matthias Hönig, Alexej Kolyschkow
Tragwerksplanung: Seeberger Friedl und Partner, München: Ernst Friedl
Bauphysik: Ingenieurbüro Prof. Michael Lange GmbH, Berlin: Prof. Rüdiger Lorenz


Beurteilung durch das Preisgericht:
Die Arbeit bildet durch einen Hochpunkt an der östlichen Stirnseite der Halle eine überraschend einfache städtebauliche Figur. Das Scharoungebäude bleibt freigestellt.

Die Halle findet einen logischen Anschluss und die rückwärtigen Gebäude werden nicht beeinträchtigt.

Ein logisches Fassadensystem bildet die Nutzungsverteilung im Gebäude ab und fügt sich auch von der Materialität in den Kontext ein.

Im Ergebnis entsteht ein kompakter Baukörper, der auch die Nutzung als Institutsgebäude abbilden kann. Die Höhe ist im städtebaulichen Kontext realisierbar.

Die Geschossebenen sind für die Zwecke der TU gut organisiert und weisen eine Nutzungsneutralität auf. Das Raumprogramm ist sehr genau erfüllt. Wirtschaftlich bewegt sich das Gebäude eher im günstigen Bereich.

Der Entwurf weist einen guten baulichen Wärmeschutz und eine angemessene Anlagentechnik auf. Hervorzuheben ist die individuell steuerbare Lüftung über die "Kiemenfelder". Bezüglich des sommerlichen Wärmeschutzes sind der maßvolle Fensterflächenanteil sowie die Aktivierung der speicherfähigen Masse zu nennen, die durch die Anordnung von Akustiklamellen ermöglicht wird, ohne die akustische Behaglichkeit einzuschränken.
Modell
Modell

Lageplan
Lageplan

Grundriss EG
Grundriss EG

Ansicht
Ansicht

Schnitt
Schnitt