Städtebau  
 

Begrenzt offener Realisierungswettbewerb
Schul- und Leistungssportzentrum Berlin

Ergebnis: 2. Preis


2. Preis:
21.000,– Euro
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Landschaftsarchitekten Lohrer.Hochrein, Braunschweig


Verfasser: Dipl.-Ing. W. Springmeier Architekt BDA, Dipl.-Ing. J. Görres Architekt BDA, Dipl.-Ing. Axel Lohrer Landschaftsarchitekt BDLA
Mitarbeiter: Enno Mohr, Christiane Kraatz, Jonathan Kischkel, Alexander Schwarze
ELT / HKLS: NEK Beratende Ingenieure GmbH, Braunschweig, Herr Voermanek


Beurteilung durch das Preisgericht:
Durch Abriss von Eingangs- und Mensabereich gewinnt der Entwurf Raum für einen promenadenartigen Vorplatzbereich in der gesamten Grundstücksbreite und eine eingeschossige Foyerhalle, die mit den abgesenkten Sporthallen eine verglaste, L-förmige Sockelzone bildet.
So gelingt es die beiden verbleibenden einhüftigen Schultrakte mit einem neuen zweihüftigen zu einer einheitlichen Kammtypologie zu verbinden.
Gewonnen wird ein großzügiger Eingangsbereich, der eine gute Orientierung im Gebäude ermöglicht und unmittelbar zur darunter gelegenen Mensa sowie den Sporthallen führt.
Den Sporthallen sind im neuen Unterrichtstrakt ausreichend breite Grundrissflächen zugeordnet, die dreibündig eine störungsarme Nachbarschaft von Hallenneben- und Unterrichtsräumen ermöglichen. Die Hallen sind unmittelbar dem Sportfeld zugeordnet und schaffen gleichzeitig etwas Distanz zu lärmempfindlichen Räumen im Neubau. Der zweihüftige Neubauflügel für Unterrichtsräume erhält in den Mittelfluren durch eine geschossübergreifende Fuge mit eingestellten Treppenläufen angemessene Großzügigkeit.
In den Fassaden vermitteln helle Putzflächen in den Kopfbereichen gestalterisch zum Altbau, Fassadenpanele sowie das größere Volumen betonen zugleich die Rolle des Neubauflügels als Zentrum des Gesamtgeländes.
Die Freiflächen sind großzügig gegliedert, ein hoher Begrünungsanteil reduziert die Nutzbarkeit etwas. Das leicht abfallende Gelände wird zur Maßstabsbetonung der Sporthallen und zur Gestaltung der Innenhöfe genutzt.
Mit einer Budgetüberschreitung von 4% ist das Projekt wirtschaftlich tragbar, die Vorschläge zur Energieeffizienz sind plausibel. Das Projekt ist insgesamt städtebaulich, architektonisch und landschaftsarchitektonisch überzeugend und robust genug für Optimierungen im Detail.
Modellfoto
Modellfoto


Lageplan
Lageplan


EG-Grundriss
EG-Grundriss


Perspektive
Perspektive