Städtebau  
 

Wettbewerbe

Umgestaltung des Franz-Neumann-Platzes in Berlin-Reinickendorf

Offener vorgeschalteter Teilnehmerwettbewerb

Nichtoffener Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach Vergabeverordnung (VgV Fassung vom 12. April 2016.) für Landschaftsarchitekten/innen oder Bewerbergemeinschaften aus Landschaftsarchitekten/innen und Architekten/-innen, Architekten/innen können nur in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten/innen teilnehmen.





Kurze Beschreibung


Grundlagen des Wettbewerbs sind die Richtlinie für Planungswettbewerbe 2013 sowie die Richtlinien zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 104 der Anweisung Bau – ABau Berlin.

Dem nichtoffenen Ideen- und Realisierungswettbewerb wird ein Teilnahmeverfahren vorgeschaltet. Die Teilnehmerzahl am Wettbewerb wird auf ca. 20 begrenzt. Zur Prüfung der Gestaltqualität der eingereichten Referenzprojekte wird ein vom Auslober berufenes Beratungsgremium gebildet. Dem gehören je ein/e Vertreter/in des Bezirks Reinickendorf, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie zwei freischaffende Landschaftsarchitekten/innen an. Die endgültige Entscheidung über die Auswahl der Teilnehmer bleibt dem Auftraggeber vorbehalten. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auslober. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

Das anschließende Wettbewerbsverfahren wird anonym durchgeführt.

Wettbewerbsaufgabe:

Von den teilnehmenden Büros wird ein einheitliches Gestaltungskonzept erwartet, das der Bedeutung des Platzes als Entree zur Residenzstraße Rechnung trägt. Die Lösungen sollen zur Verbesserung der Sichtbeziehungen und Orientierung sowie der subjektiven Lärmminderung und einem besseren Sicherheitsempfinden Rechnung tragen. Neue Nutzungsangebote sind zu schaffen, um die Aufenthaltsqualität des Platzes für unterschiedliche Nutzergruppen deutlich zu erhöhen. Eine Bebauung in Leichtbauweise ist in ausgewiesenen Bereichen für soziokulturelle und/oder gastronomische Nutzungen denkbar.

Realisierung und Baukosten:

Für den Realisierungsteil sind ohne Berücksichtigung der Pavillonbebauung Nettobaukosten von rund 1,3 Mio Euro (DIN 276 KG 200, 500 ohne MwSt und Unvorhersehbares) vorgesehen. Die Finanzierung wird aus Mitteln des Förderprogramms Aktive Zentren erfolgen. Die Baumaßnahmen sollen in Abschnitten ab 2021 umgesetzt werden.

Weitere Beauftragung (VgV):

Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe ab. Bei der Umsetzung des Projekts wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einer der Preisträger beauftragt, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll (RPW 2013 § 8 Absatz 2).

Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich per Internet-Formular.


Bewerbungsfrist für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge: 04.11.2019, 12:00 Uhr
Luftbild
Luftbild; Quelle: Geoportal Berlin, bearb. durch BA Reinickendorf