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Presse und Aktuelles

Immobilienmarktbericht Berlin 2018/2019


15.07.19, Pressemitteilung
Preissteigerungen mit nachlassender Preisdynamik
Neuer Rekord im Geldumsatz bei weiter zurückgehenden Kauffallzahlen


Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in Berlin hat den aktuellen Immobilienmarktbericht veröffentlicht. Er basiert auf den Daten aller in Berlin notariell beurkundeten Immobilienverkäufe. Aufgeführt werden für das Jahr 2018 insbesondere Umsatzzahlen, Durchschnittspreise und Preisveränderungen einzelner Teilmärkte, Zahlen über neu begründetes Wohnungs- und Teileigentum sowie Tendenzaussagen zu bereits erfassten Immobilienverkäufen des Jahres 2019.

Dazu der Staatssekretär für Wohnen Sebastian Scheel: „Die erneut rückläufigen Umwandlungszahlen von Miet- in Eigentumswohnungen und der Rückgang von Eigentumswohnungen bei Neubau­vorhaben zeigen, dass die Vorgaben des Senats und die Initiativen der Bezirke greifen. Die Preisanstiege bei reinen Mietwohnhäusern machen aber auch deutlich, dass weitere mietpreisregulierende Gesetze notwendig sind, damit alle Berlinerinnen und Berliner sich Wohnen auch zukünftig leisten können. Da die Nachfrage nach unbebauten Grundstücken für den Wohnungsbau nach wie vor hoch ist, brauchen wir eine kluge Grundstückspolitik des Landes und geänderte Gesetzesvorgaben durch den Bund.“
 
Marktentwicklung 2018
Neuer Spitzenwert nach Geldumsatz mit rd. 19,2 Mrd. € (+6 %) bei 27.534 Kauffällen (-11 %) und  weiter steigende Nachfrage nach geeigneten Büroflächen in der Innenstadt mit nochmaligen deutlichen Anhebungen von Bodenrichtwerten
  • Neuer Spitzenwert nach Geldumsatz mit rd. 19,2 Mrd. € (+6 %) bei 27.534 Kauffällen (-11 %)
  • weiterhin hohe Nachfrage nach unbebauten Grundstücken für den Wohnungsbau mit abgeschwächten Anhebungen von Bodenrichtwerten zum 1.1.2019
  • weiter steigende Nachfrage nach geeigneten Büroflächen in der Innenstadt mit nochmaligen deutlichen Anhebungen von Bodenrichtwerten
  • Preisanstiege bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie bei Wohn- und Geschäftshäusern erneut bei +13 %
  • Preisanstiege bei reinen Mietwohnhäusern mit +7 % geringer als im Vorjahr
  • Höchster Kaufpreis mit 10 Mio. € für ein Villengrundstück in Dahlem
  • moderat abgeschwächte Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen (+11 %)
  • Höchste Kaufpreise für Eigentumswohnungen in Höhe von rd. 7 Mio. € bzw.  rd. 21.500 €/m² Wohnfläche nahe Werderscher Markt
  • Höchster Kaufpreis für einen Stellplatz in Höhe von 90.000 € in Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Rückgang der Umwandlungszahlen von Miet- in Eigentumswohnungen auf 12.836 Wohneinheiten (-22 %) und der Eigentumswohnungen bei Neubau­vorhaben auf 6.017 Wohneinheiten (-15 %)
  • Zahl der Zwangsversteigerungsbeschlüsse mit 163 Fälle (-33 %) auf neuem Tiefststand
 
Ausblick 2019
  • Anhaltender Rückgang der Kaufvertragsfälle (-8 %)
  • Überdeutlicher Zuwachs nach Geldumsatz (+47 %) insb. durch Verkäufe von größeren Neubauvorhaben und hochpreisigen Büro- und Geschäftshäusern im innerstädtischen Bereich
  • erneut rückläufige Umsatzzahlen beim Wohnungs- und Teileigentum (-9 %)
  • nahezu gleichbleibender Umsatz bei Ein- und Zweifamilienhäusern (-2 %)  
  • Hinweise auf weiter nachlassende Preisdynamik

Die kostenpflichtige Druckversion des Immobilienmarktberichtes kann über den Kulturbuch-Verlag unter www.kulturbuch-verlag.de angefordert werden.



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Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
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