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Senatorin Lompscher und Senatorin Scheeres informieren über Wettbewerbsergebnisse des modularen Schulbaus


30.01.19, Pressemitteilung
Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz haben Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, heute die Wettbewerbsergebnisse der Verfahren zum modularen Schulbau für Grundschulen vorgestellt. Die Projekte sind Maßnahmen aus dem Programm der Berliner Schulbauoffensive.

Die Verbesserung und der Ausbau der Berliner Schulinfrastruktur sind prioritäre Ziele des Senats. Dabei steht die Realisierung, vor allem der kapazitätserweiternden Maßnahmen, unter hohem zeitlichem Druck. Aus diesem Grund wurde Anfang 2018 beschlossen, 3- und 4-zügige Grundschulen in modularer Bauweise zu planen und diese dann in verschiedenen Berliner Bezirken errichten zu lassen. Mithilfe dieses Vorgehens sollen die dringend benötigten Schulplätze für die stark steigende Schülerzahl geschaffen werden. 
 
Die Grundschulen sind nach einem neuen pädagogischen Konzept entworfen worden, welches von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in enger Zusammenarbeit mit einer interdisziplinären Facharbeitsgruppe im Vorfeld erarbeitet wurde. Aufgrund der Dringlichkeit wurde die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen darum gebeten, die benötigten Schulen in Amtshilfe für die Bezirke planen zu lassen und zu errichten.
 
Bildungssenatorin Scheeres: „Hier ist zum ersten Mal ein Wettbewerb realisiert worden, der für mehrere Standorte das Modell der Compartmentschule umgesetzt hat: Damit wird die Grundidee des gemeinsamen Lebens und Lernens zwischen Kindern und Lehrkräften intensiviert. Dafür haben wir die klassischen Flurschulen in Lern- und Teamhäuser umgewandelt, die in ihrem Mittelpunkt ein Forum zur Kommunikation, zum Entspannen, zum Spielen und zum Lernen haben. Um dieses Forum gruppieren sich Unterrichtsräume, Teamräume und technische Räume. Transparenz schafft Kommunikation.“
 
Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher: „Die Wettbewerbsergebnisse und deren künftige Umsetzung sind ein Beleg dafür, dass sich das Land Berlin den besonderen Herausforderungen des modularen Bauens stellt, um damit schnell und kostengünstig die dringend benötigten Schulplätze zu realisieren. Die Entwürfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbes zeigen, dass sich das neue Baukonzept für Schulen bei vorgegebener Modularität architektonisch hochwertig umsetzen lässt. Ich bin beeindruckt von der hervorragenden Leistung der Architektinnen und Architekten und der Vielfalt der qualitätsvollen Lösungsvorschläge.“
 
Der Bauherr ist davon überzeugt, dass die modulare Bauweise aufgrund eines hohen Vorfertigungsgrads zu einer wirtschaftlichen und zeitsparenden Umsetzung der zu errichtenden Schulen beiträgt. Das modulare Bauwerk soll in der weiteren Planung an verschiedene Standorte in Berlin angepasst und innerhalb kurzer Zeit realisiert werden. 
 
Die geplanten 3-zügigen Grundschulen sollen zukünftig an mindestens fünf Standorten gebaut werden. Die 4-zügige Grundschule soll an mindestens sechs Standorten in ganz Berlin zum Einsatz kommen.
 
Derzeit sind Standorte in sechs Berliner Bezirken vorgesehen. Diese sind:
  • Pankow
  • Mitte
  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • Marzahn-Hellersdorf
  • Neukölln
  • Lichtenberg




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