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Erster Spatenstich für die Sanierung und Erweiterung des Integrations- und Familienzentrum der Apostel-Petrus-Gemeinde


12.09.18, Pressemitteilung
Das „Graue Haus“ der Apostel-Petrus-Gemeinde im Märkischen Viertel (MV) in Reinickendorf wird aus Mitteln des Stadtumbaus und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung energetisch saniert und mit einem Anbau zum Integrations- und Familienzentrum erweitert.

Mit Grußworten des Evangelischen Landesbischofs Dr. Markus Dröge, des Staatssekretärs für Wohnen Sebastian Scheel (Die Linke) und von Reinickendorfs Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU) wurde am Dienstag der symbolische Spatenstich feierlich vollzogen.

Staatssekretär Sebastian Scheel: „Im Märkischen Viertel ist es gelungen, die bauliche Erneuerung und Erweiterung des Integrations- und Familienzentrums der Apostel-Petrus-Gemeinde mit dem Programm ,Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften (BENN)‘ sinnvoll zu kombinieren. Die Apostel-Petrus-Gemeinde ist Trägerin des BENN-Verfahrens im Märkischen Viertel und ist ein wichtiger Ankerpunkt für alte und neue Nachbarn. Durch den Ausbau kann die bisherige Arbeit mit Geflüchteten weiterentwickelt und eine größere Angebotsdichte geschaffen werden. Ich freue mich sehr, dass wir dieses wichtige Projekt durch die Mitteln des Förderprogramms Stadtumbau unterstützen können.“

Bezirksbürgermeister Frank Balzer: „Im Märkischen Viertel sind seit 2009 knapp 40 Millionen Euro für den Stadtumbau investiert worden und auch der Bezirk hat sehr viel dafür getan, um die Wohn- und Lebensqualität zu verbessern und die Großsiedlung an den demografischen Wandel anzupassen. Mit Fördermitteln wurden das Fontane-Haus und andere öffentliche Gebäude energetisch erneuert, zahlreiche Grünflächen und Fußwegeverbindungen ausgebaut und neue Spiel- und Sportangebote geschaffen. Ich freue mich, dass nun auch das Gebäude der Apostel-Petrus-Gemeinde an die räumlichen Bedarfe eines Integrations- und Familienzentrums angepasst wird und danke allen Beteiligten, die dies ermöglichen.“

Es entstehen zusätzliche Räume für mehr Angebote für die alten und neuen Bewohnerinnen und Bewohner des MV. Unter anderem ist geplant, den Kirchsaal zu einem großzügigen Mehrzweckraum umzugestalten, Jugendräume und neue Räume für unterschiedliche Gruppenangebote einzurichten sowie den Eingangsbereich durch einen Anbau zu erweitern. Das neue, großzügige Foyer wird auch ein Ort der Begegnung sein. Dazu passend wird eine offene Küche eingerichtet. Mit Glaselementen in der Fassade wird sich das „Graue Haus“ in Richtung Wilhelmsruher Damm nach der Sanierung viel offener und einladend zeigen.

Insgesamt 1,5 Millionen Euro werden aus dem Förderprogramm Stadtumbau bereitgestellt. Die Kirchengemeinde beteiligt sich mit etwa 10 Prozent Eigenmitteln.


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