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Supermarktgipfel: Wohnungsbaupotenzial über Lebensmittelmärkten soll besser genutzt werden


26.09.17, Pressemitteilung
Auf Einladung von Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher fand Anfang Juni 2017 in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen der erste „Supermarktgipfel“ statt. Bei diesem Expertenhearing kamen Vertreterinnen und Vertreter der Lebensmittel-Filialunternehmen, des Handelsverbands Berlin-Brandenburg, der IHK Berlin, der Bezirke, der Immobilienentwicklung sowie der Wohnungswirtschaft zusammen, um über Konzepte zu diskutieren, mit denen insbesondere Wohnungsbau über Lebensmittelmärkten realisiert werden kann.

Hierzu liegt nunmehr die Dokumentation der Ergebnisse vor:
 
Mit über 1.000 Supermärkten und Discountern bietet Berlin ein sehr gutes Nahversorgungsangebot. Viele Filialunternehmen haben ihre Märkte in der Vergangenheit als eingeschossige Standardbauten ausgeführt. Angesichts des Wohnraumbedarfs und steigender Bodenpreise in der wachsenden Metropole Berlin ist für künftige Lebensmittelmärkte jedoch vermehrt ihre Integration in mehrgeschossige Gebäude erforderlich. Dies ermöglicht intelligente Nachverdichtung, berücksichtigt Stadtentwicklungspotentiale und gewährleistet gleichzeitig eine qualifizierte Nahversorgung der Berlinerinnen und Berliner. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. 
 
Senatorin Katrin Lompscher: „Gute Projektbeispiele in Berlin zeigen, dass der Handel die Trendwende zum mehrgeschossigen Gebäudetyp bereits erkannt hat und die Vorteile solcher Mischnutzungskonzepte schätzt. Der ‚Supermarktgipfel‘ hat dazu beigetragen, dass künftig  Supermarktstandorte auch zum Wohnen genutzt werden. Hierbei sind für jeden Standort maßgeschneiderte Lösungen erforderlich und möglich.“
 
Abhängig von den Grundstückszuschnitten, den Wohnungsgrößen und der städtebaulichen Situation bieten mehrgeschossige Immobilien Platz für bis zu 100 Wohnungen oberhalb der Ladenflächen. Auch Büros oder medizinische Einrichtungen lassen sich über Lebensmittelmärkten realisieren. Für die Abstimmung standortspezifischer Lösungen stehen der Handels- und Immobilienwirtschaft die zuständigen Bezirksämter zur Verfügung.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen wird den begonnenen Dialog mit den Einzelhandelsunternehmen fortführen und die relevanten Akteure einmal jährlich zu einem „Supermarktgipfel“ einladen. Themenspezifisch werden vertiefende Arbeitskreissitzungen stattfinden, in denen unter anderem Standortanforderungen des Lebensmitteleinzelhandels sowie die Auswirkungen des Online-Handels diskutiert werden. Zudem ist beabsichtigt, zum Thema der Zentren- und Einzelhandelsentwicklung ein öffentliches Stadtforum durchzuführen.
 
Näheres Informationsmaterial zu multifunktionalen Geschäftsgebäuden und zum Wohnungsbau über Lebensmittelmärkten steht auf der Internetseite bereits öffentlich zur Verfügung:
 

 


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