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Senatsbaudirektorin stellt neues Baukollegium Berlin vor


14.06.17, Pressemitteilung
Auf Einladung von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher wurde heute in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Rahmen einer Pressekonferenz das neu besetzte Baukollegium vorgestellt.

Lüscher erläuterte zudem verschiedene inhaltliche Neuerungen. Die für die Öffentlichkeit wichtigste: sowohl die Präsentation der Projekte durch die Bauherren als auch die Empfehlungen durch das Baukollegium finden künftig öffentlich statt.
Auf der Internetseite werden die Tagesordnungen vor und die Empfehlungen des Baukollegiums nach den Sitzungen veröffentlicht. Außerdem kann jeder Bürger über ein Online-Formular geeignete Projekte zur Beratung im Baukollegium vorschlagen.
 
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Ich freue mich, dass wir mit dem Baukollegium zur Qualifizierung der baukulturellen Debatte beitragen können. Es gibt kaum eine europäische Metropole, die über vergleichbare Nachverdichtungspotenziale verfügt wie Berlin. Gleichzeitig weist die vorhandene Bausubstanz einen beträchtlichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf auf. Als Aufgabenfeld für das Baukollegium rechne ich daher künftig vermehrt mit städtebaulichen und gestalterischen Herausforderungen von komplexen städtischen Transformationsprozessen.“
 
Das Baukollegium, welches durch den Senat bestellt wurde, setzt sich aus sechs renommierten Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur zusammen: Verena Brehm (Architektin, Hannover), Prof. Kees Christiaanse (Architekt und Stadtplaner, Rotterdam), Andreas Garkisch (Architekt und Stadtplaner, München), Prof. Regine Keller (Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, München), Jórunn Ragnarsdóttir, (Architektin, Stuttgart) und Prof. Ansgar Schulz (Architekt, Leipzig).
 
Im Rahmen der Pressekonferenz wurden auch die beiden Großprojekte vorgestellt, die im Anschluss in der ersten öffentlichen Sitzung des Baukollegiums beraten wurden. Dabei handelt es sich um das Klinikum Neukölln und den geplanten Neubau des Universitären Herzzentrums Berlin. Bei beiden Projekten wird der Schwerpunkt der Beratung auf einem angemessenen baulich-räumlichen Umgang mit dem jeweiligen Kontext liegen.
 
 
Über das Baukollegium
Seit 2008 wurden in 62 Sitzungen des Baukollegiums Berlin insgesamt 181 Projekte von gesamtstädtischer und außerordentlicher Bedeutung beraten. Der Maßstab der beratenen Projekte reicht dabei von stadtstrukturell herausragenden städtebaulichen Projekten wie der Europacity entlang der Heidestraße (Mitte) und des Anschutz-Areals an der East-Side-Gallery (Friedrichshain-Kreuzberg) über bedeutende Landmarken wie dem Estrel-Tower in Neukölln bis hin zu architektonischen Meilensteinen wie dem Kreuzberg-Tower von John Hejduk. Neben den konkreten architektonischen und städtebaulichen Empfehlungen stellt die grundsätzliche Verbesserung der Kommunikationskultur zwischen den Planungsakteuren in Berlin einen wichtigen Verdienst des Baukollegiums dar. Unter dem Titel „Baukollegiums Berlin – Beraten, vermitteln, überzeugen in einem komplexen Baugeschehen“ ist im Jovis Verlag ein Buch erschienen, ISBN 978-3-86859-441-6, der Preis liegt bei 35 Euro.
 

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