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Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) berät über die Zukunft der europäischen Zusammenarbeit


12.06.17, Pressemitteilung
Auf ihrer heutigen 42. Sitzung erörterten die für Raumentwicklung in Deutschland zuständigen Ministerinnen und Minister aus Bund und Ländern in Berlin die Zukunft der europäischen Politik zur Unterstützung des territorialen Zusammenhalts in Europa.

Angesichts der komplizierten Lage Europas, des bevorstehenden Brexits, der Flüchtlingsproblematik und der teilweise dramatischen Jugendarbeitslosigkeit stellt der territoriale Zusammenhalt eine besondere Herausforderung für die Zukunft Europas dar. Gemeinsam mit Normunds Popens, Stellvertretender Generaldirektor der EU-Generaldirektion für Regionalpolitik und Stadtentwicklung, wurde der aktuelle Stand der Überlegungen zur Zukunft der territorialen Dimension in der Kohäsionspolitik diskutiert. Die Vorsitzende der Ministerkonferenz für Raumordnung, Berlins Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher, hob hierbei insbesondere die Bedeutung der städtischen Dimension und der transnationalen Zusammenarbeit hervor.
 
Die Ministerkonferenz beschloss eine klare Position zur Zukunft der transnationalen Zusammenarbeit (Interreg B) und zu den makroregionalen Strategien, wie z.B. der EU-Strategie für den Ostseeraum. Die Stärkung der transnationalen Kooperation, der Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, vermittelt direkt und praktisch Zusammengehörigkeitsgefühl, Wissensaustausch und interkulturelle Kompetenz.
 
Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher rückte ein weiteres, für die deutschen Großstadtregionen sehr relevantes Thema in den Mittelpunkt der Diskussion. „Insbesondere Großstadtregionen sehen sich stark ändernden Rahmenbedingungen gegenüber: Bevölkerungswachstum, Globalisierung, Zuwanderung und Klimawandel seien beispielhaft genannt. In der Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen sind die großen Städte gut beraten, den Austausch und die Abstimmung mit ihren Nachbarn in der Großstadtregion zu suchen und zu intensivieren. Die Debatte hierzu anzustoßen, ist mir ein großes Anliegen“, so Senatorin Katrin Lompscher.
 
Die Ministerkonferenz fasste den Beschluss, die unterschiedlichen Potenziale und Chancen der Stadt-Umland-Kooperationen insbesondere bei der infrastrukturellen Vernetzung, der Flächenentwicklung sowie der Identitätsfindung voranzubringen. Die Teilnehmer verständigten sich außerdem über die Unterstützung einer verbindlichen Einführung eines einheitlichen Datenaustauschformats zwischen Bund und Ländern. Das Land Berlin befürwortet die Einführung dieses Standards für die digitale Kommunikation im Bau- und Planungsbereich ausdrücklich.
 
Über die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO)
 
Die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) berät über grundsätzliche Angelegenheiten der Raumordnung. Ihre Mitglieder sind die in den Ländern und im Bund für Angelegenheiten der Raumordnung zuständigen Regierungsmitglieder. Die Konferenz kommt einmal im Jahr zusammen und beschäftigt sich mit Fragen der gleichwertigen Lebensbedingungen in Deutschland, des demografischen Wandels, der Sicherung der Daseinsvorsorge und des Umgangs mit Flächennutzungskonflikten. Die Ministerkonferenz für Raumordnung wurde 1967 gegründet und feiert so in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.
 


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