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Neues Kreuzberger Zentrum wird kommunal


21.04.17, Pressemitteilung
Aufatmen in Kreuzberg: Die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewobag wird nun doch Eigentümerin des Neuen Kreuzberger Zentrums.

Heute Abend wurde der Vertrag notariell beurkundet. Vor wenigen Wochen unterlag die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft noch im Bieterwettstreit um den Gebäudekomplex am Kottbusser Tor gegen die Juwelus NKZ Projekt GmbH. Am gestrigen Donnerstag hätte der Vertrag zwischen der Fondsgesellschaft und der Kommanditgesellschaft NKZ unterzeichnet werden sollen – doch dazu kam es nicht. Der ursprüngliche Höchstbieter hatte nicht rechtzeitig die entsprechenden Unterlagen zur Finanzierung beigebracht, sodass die Gewobag als Zweitbietende zum Zuge kam. Im Vorfeld hatte der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in Abstimmung mit dem Senat mehrfach angekündigt, im Falle des Verkaufs an den privaten Investor von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch machen zu wollen.
 
Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher zeigt sich erleichtert und hocherfreut über den Ausgang des Verfahrens: „Mit dem Kauf des Neuen Kreuzberger Zentrums setzen wir einen erfolgreichen Schlusspunkt hinter einen intensiven Verhandlungsprozess. Alle Beteiligten – auf Landes- und Bezirksseite – haben dabei konsequent an einem Strang gezogen und so dafür gesorgt, dass die 295 Wohnungen sowie die 90 Gewerbeeinheiten nun in kommunaler Hand sind.“ Markus Terboven, Vorstandsmitglied der Gewobag, begrüßt den Eigentümerwechsel: „Für Berlin ist das eine gute Nachricht: Wieder konnte in enger Zusammenarbeit mit Beteiligten auf Seiten des Landes und Bezirks ein Haus in kommunaler Hand gesichert werden. Als landeseigenes Wohnungsbauunternehmen freuen wir uns sehr, im beliebten und wachsenden Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg als zukünftiger Eigentümer des Neuen Kreuzberger Zentrums den Mieterinnen und Mietern eine sichere Perspektive geben zu können.“
 
Die Ankündigung des Bezirks, sein Vorkaufsrecht nutzen zu wollen, hat sicher auch einen Anteil am heutigen Erfolg. Senatorin Lompscher: „Wir sehen dies als Bestätigung unserer Politik und werden die verantwortlichen Bezirke dabei unterstützen, das Instrument des Vorkaufsrechtes in Milieuschutzgebieten konsequent anzuwenden.“
 

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