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Quartiersmanagement Sparrplatz nach 17 Jahren erfolgreich beendet


17.11.16, Pressemitteilung
Heute Abend wird im "SprengelHaus" das Quartiersmanagementteam des QM-Gebietes Sparrplatz verabschiedet.

Berlins Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Engelbert Lütke Daldrup sagte im Vorfeld der Veranstaltung:
„Der Sparrplatz ist ein gelungenes Beispiel dafür, dass benachteiligte Stadtteile wirksam unterstützt werden können. Das Programm Soziale Stadt ist in Berlin erfolgreich. Eine aktive und selbstbewusste Bürgerschaft  hat über eine lange Zeit an Verbesserungen im Wohn- und Lebensumfeld mitgewirkt. Neue Formen der Beteiligung und der Kooperation sind entstanden. Ohne die Unterstützung und das Engagement vieler Menschen wäre das nicht möglich gewesen.“

Seit 1999 flossen über verschiedene Quartiersfonds des Programms Soziale Stadt rund 9 Millionen Euro in das Gebiet; das Geld wurde beteiligungsorientiert in bauliche und sozio-integrativen Projekten eingesetzt. Der Schwerpunkt lag bei Bildung und Integration. Durch bauliche Maßnahmen verbunden mit der Umwidmung einer Gewerbefläche in eine Grün- und Freizeitanlage wurde der Sprengelpark geschaffen und ein Teil des Nordufers für die Nutzung zugänglich gemacht. Mit der Gestaltung des Sprengelparks und des Nordufers hat das gesamte Quartier gewonnen. Diese Maßnahmen haben die Kooperation der verschiedenen Verwaltungen erfordert. Letztlich hat die an den Bedürfnissen der Bewohnerschaft und am Sozialraum orientierte Arbeitsweise zum Erfolg geführt. Der Einsatz von Städtebaufördermitteln des Bundes und von Landesmitteln, unterstützt durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union, hat sich bewährt.

Projekte zur Verkehrsberuhigung, Aufwertung von Grünflächen, Spielplätzen und Freiflächen stehen neben vielen kleineren Projekten im Bildungsbereich oder der Gesundheitsförderung. Sie haben mehr gesellschaftliche Teilhabe bewirkt und den Zugang zur Nutzung von Ressourcen der Stadt für den Kiez verbessert. Ergebnisse gibt es auch bei  jüngeren Bewohnerinnen und Bewohnern, wenn sie Aufmerksamkeit erfuhren und sich ausprobieren konnten. Vielleicht konnte ein gemeinsam getaner Schritt ihren Lebensweg nachhaltig beeinflussen. Denn nur durch lokale Beiträge können sozialen Ungleichheit abgebaut werden und Chancen auf die Zukunft verbessert werden.

Der im "SprengelHaus" angesiedelten Nachbarschaftsladen bietet den vielen Vereinen, die mit ihrem Engagement positiv in das Quartier hinein wirken, auch für die Zukunft einen Ankerpunkt im Kiez, in dem ein soziales und nachbarschaftliches Miteinander gelebt werden kann.

Das Quartiersmanagement ist ein zeitlich begrenztes Instrument des Programms Soziale Stadt zur Stabilisierung benachteiligter Stadtteile. Die anschließende Überleitung dieser Stadtteile in die Selbständigkeit wird als Verstetigung bezeichnet. Damit haben sich die Akteure des Quartiers in die letzten beiden Jahre vertieft auseinandergesetzt. Der quartiersinterne Austausch und die Kommunikation im Gebiet sind durch das ehrenamtliche Bürgergremium "Runder Tisch Sprengelkiez" und die Bürgerredaktion zukünftig gegeben. Auch wird der Bezirk zur Unterstützung eine Stadtteilkoordination im Sprengelhaus etablieren. Und nicht zuletzt ist der Markplatz der Ideen eine solche Fundgrube für Kooperationen, die seinesgleichen in der Stadt sucht. Das "Speed-Dating" des bürgerschaftlichen Austausches erfährt hier eine ganz neue Bestimmung.

Zum Abschluss wird eine filmische Dokumentation gezeigt und gemeinsam gefeiert.
 

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