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Auszeichnung "Nationale Projekte des Städtebaus 2016"


30.11.16, Pressemitteilung
Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks zeichnet das "House of One" als Premiumprojekt aus.

Im Bild v.l.n.r.:
  • Florian Pronold, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit,
  • Anna Naumann; Kuehn Malvezzi Architekten,
  • Roland Stolte; Stiftung House of One -  Bet- und Lehrhaus Berlin,
  • Ellen Mickley; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
  • Konstanze Schwedka; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
  • Dr. Jochen Lang; Abteilungsleiter Wohnungswesen, Wohnungsneubau, Stadterneuerung, Soziale Stadt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
  • Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit,
  • Gudrun Matthes; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
  • Maria Berning; Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
  • Klaus Mindrup, MdB

Das Berliner Projekt "House of One" wurde heute als eines von bundesweit 16 herausragenden und beispielgebenden Projekten des Städtebaus von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold ausgezeichnet. Für das Land Berlin nahm der Abteilungsleiter für Wohnungswesen, Wohnungsneubau, Stadterneuerung, Soziale Stadt Jochen Lang im Beisein der Projektbeteiligten die Würdigung entgegen.
 
Jochen Lang: "Wir freuen uns, dass das Projekt 'House of One' aus deutschlandweit 118 Anträgen ausgewählt wurde. Mit der Förderung durch den Bund in Höhe von 2,2 Millionen Euro und den gut 1,1 Millionen Euro Kofinanzierung durch das Land Berlin können wir die Stiftung dabei unterstützen, die Realisierung dieses zukunftweisenden Bauwerkes in der Mitte Berlins ein Stück voranzubringen."
 
Die Stiftung House of One – Bet- und Lehrhaus Berlin hat das Ziel, auf dem Petriplatz in Berlin-Mitte ein interreligiöses Bet- und Lehrhaus für Juden, Christen und Muslime zu schaffen, in dem öffentlich und für jeden frei zugänglich die drei Religionen ihre Glaubens- und Gebettradition unter Einbeziehung der säkularen Stadtgesellschaft pflegen können. Als Gründungsort der Stadt hat der Petriplatz eine besondere historische und stadträumliche Bedeutung. Mit Bezug auf Vergangenes wird das House of One einen ganz neuen städtebaulichen Ankerpunkt schaffen: ein architekturtypologisch neuer Sakralbau, der eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee unter einem Dach vereint.
 
2012 ist aus einem Architektenwettbewerb der Entwurf des Büros Kuehn Malvezzi als Sieger hervorgegangen. Die Gesamtkosten für die Realisierung belaufen sich auf rund 43,5 Millionen Euro, die durch Förderungen und eine Crowdfunding-Kampagne aufgebracht werden sollen.
 
Der vorliegende Entwurf für das "House of One" soll durch die Förderung in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro in ein realisierbares Bauprojekt überführt werden. Gefördert werden die Planungsleistungen von Architekten und Fachplanern für den 1. Bauabschnitt bis zur Baureife.
 
Mit dem Programm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus werden seit 2014 investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert. Der Bund stellt dafür 2016 rund 41 Millionen Euro bereit.

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