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Weltsiedlungsgipfel HABITAT III beginnt in Quito


17.10.16, Pressemitteilung
Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup ist Teil der deutschen Delegation und begleitet den Regierenden Bürgermeister und Co-Präsidenten des Metropolis Netzwerks Michael Müller zum Weltsiedlungsgipfel HABITAT III in Quito

Vom 17. bis 22. Oktober 2016 findet in Quito, Ecuador, der dritte Weltsiedlungsgipfel HABITAT III statt. Verhandelt wird die Neue Urbane Agenda der Vereinten Nationen, die die Stadtentwicklungspolitik der nächsten zwanzig Jahre prägen wird. Um den Städten im Verhandlungsprozess um die Agenda eine Stimme zu geben, hat die Berliner Metropolis Initiative 2014 den Vorbereitungsprozess PrepCity gestartet und mit weltweiten Städtevertretern Empfehlungen formuliert, die in den Verhandlungsprozess eingebracht wurden. 

In Quito werden im Hauptplenum sowie in zahlreichen weiteren Veranstaltungen die Herausforderungen urbaner Entwicklungen diskutiert und Lösungsansätze nationaler und kommunaler Stadtentwicklungspolitik verhandelt.

Als Teil der deutschen Delegation wird Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup nach Quito reisen und gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Berlin vertreten.

Die Kernanliegen der deutschen und Berliner Position auf dem Weltsiedlungsgipfel sind:
  • Städte als eigenständige Entwicklungsakteure anerkennen und die Selbstverwaltung personell und finanziell stärken
  • Lebenswerte und sozialgerechte Städte für die Menschen schaffen
  • Integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung verwirklichen

Von zentraler Bedeutung für die europäischen Belange ist die Veranstaltung "Building bridges between the EU and the global urban agenda" organisiert von EUROCITIES am 17. Oktober 2016, bei der Staatssekretär Lütke Daldrup für Berlin sprechen wird. Die Verknüpfung der europäischen und globalen Städteagenden ist Voraussetzung für eine nachhaltige Städtepolitik in Europa und die europäischen Erfahrungen wertvoll für die internationale Gemeinschaft. Staatssekretär Lütke Daldrup sagte im Vorfeld: "Es ist eine große Chance, die Städteagenda der EU und die Neue Urbane Agenda der Vereinten Nationen miteinander zu verbinden. Die EU-Städteagenda fokussiert auf die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit europäischer Städte, die Neue Urbane Agenda auf sozialen Zusammenhalt und Lebensqualität. Beide Aspekte gehören zusammen und befördern einen starken Gemeinschaftssinn. Daher setzt Berlin sich für einen ganzheitlichen Ansatz der Stadtentwicklung ein".
 
Staatssekretär Lütke Daldrup wird im Deutschen Pavillon außerdem den PrepCity-Prozess Berlins und die Policy Transfer Platform der Berliner Metropolis Initiative vorstellen. Die Plattform vereint gute Planungsbeispiele und Experten der internationalen Stadtentwicklung. Sie ist mit zahlreichen internationalen Städteawards und Netzwerken verknüpft und direktes Kommunikationsinstrument für die Zusammenarbeit und den Austausch von Städten.

"Die Plattform soll auch zur Umsetzung der Neuen Urbanen Agenda genutzt werden. Wir müssen wissen, was die anderen machen und voneinander lernen, wenn wir die Agenda erfolgreich in unseren Städten implementieren wollen", sagte Engelbert Lütke Daldrup.
 

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