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Quartiersmanagement Reuterplatz nach 14 Jahren erfolgreich beendet


13.10.16, Pressemitteilung
Heute Abend wird in der Quartiershalle auf dem Campus Rütli CR² das Quartiersmanagementteam des QM-Gebietes Reuterplatz verabschiedet und der symbolische Staffelstab an die Bürgermeisterin des Bezirks Neukölln, Dr. Franziska Giffey, übergeben.

Berlins Staatsekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.- Ing Engelbert Lütke Daldrup sagte im Vorfeld der Veranstaltung:
"Der Reuterplatz ist ein weiteres  gelungenes Beispiel dafür, dass eine Intervention in benachteiligten Stadtteilen Wirkung entfaltet und das Programm Soziale Stadt in Berlin erfolgreich ist. Mit dem Campus Rütli entsteht ein zukunftsweisender Bildungsstandort, der zur Erhöhung der Bildungschancen im Quartier beitragen wird. Er ist auch ein Ergebnis der Beteiligungs- und Kooperationskultur, die in den vergangenen Jahren hier entwickelt wurde.  Ohne die Unterstützung und das Engagement vieler Menschen wäre das nicht möglich gewesen."

Der heute bei den Anwohnerinnen und Anwohnern beliebte Reuterplatz war im Jahr 2001 noch von Ladenleerstand und Kaufkraftverlust betroffen. In den letzten 14 Jahren flossen über verschiedene Quartiersfonds des Programms Soziale Stadt rund 14 Millionen Euro in das Gebiet; das Geld wurde beteiligungsorientiert in mehr als 600 sozio-integrativen Projekten  eingesetzt.  Der Schwerpunkt lag dabei auf den Handlungsfeldern Bildung und Integration. 

Der Bereich "Bildung" war von Anfang an einer der Schwerpunkte der Quartiersarbeit. So wurden ab 2003 erste Projekte an Schulen, Kitas und Jugendfreizeiteinrichtungen durchgeführt. Dazu gehörten die Herrichtung von Schulhöfen, Sport-, Musik- und Gesundheitsprojekte, Sprachförderangebote und Elternbeteiligungsprojekte.

Ab 2005 wurde mit den Schulen gemeinsam ein strategisches Konzept „Auf dem Weg zur Kiezschule“ entwickelt. Dieses umfasste je nach Bedarf der beteiligten Einrichtungen Projekte mit unterschiedlichen Schwerpunkten, darunter die  inzwischen als Modellprojekt anerkannte "Interkulturelle Moderation".
Im Bildungsbereich haben sich auf Initiative des Quartiersmanagement-Teams zahlreiche Akteure zu einem Lokalen Bildungsverbund zusammengeschlossen, der sich die Verbesserung der Bildungssituation zum Ziel gesetzt hat. Der Lokale Bildungsverbund bot die Struktur, an der externe Partner mit eigenen Vorhaben anknüpfen konnten. Die Entwicklungen im Bildungsbereich sowie die mediale Aufmerksamkeit durch den Brandbrief der Rütli-Schule führten dazu, dass sich zivilgesellschaftliche Akteure im Reuterkiez engagieren wollten. Darüber konnten modellhafte und nachhaltige Vorhaben wie  "Ein Quadratkilometer Bildung" und "Campus Rütli CR²" erfolgreich auf den Weg gebracht werden. In den letzten beiden Jahren war es Anliegen, das erreichte hohe Niveau der Angebote im Bildungs- und Schulbereich zu sichern.

Für baulich-investive Maßnahmen wurden 3,3 Mio. € für Projekte zur Verkehrsberuhigung, Aufwertung von Grünflächen, Spielplätzen und Freiflächen von Kitas eingesetzt. Der Bezirk ergänzte die Förderung regelmäßig durch Eigenleistungen. Darüber hinaus konnten über Sonderprogramme des Landes Schulhöfe und Sportstätten hergerichtet werden.

Der Großteil der Neu- und Umbauten auf dem Campus Rütli wird aus Investitionsmitteln des Landes Berlin, aus bezirklichen Mitteln sowie aus Sonderprogrammen zusätzlich zum Programm Soziale Stadt finanziert und nach heutigem Stand bis 2020 umgesetzt. Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung wurden zur Kofinanzierung eingesetzt. Diese baulichen Investitionen werden auch nach dem Ende des Quartiersmanagementverfahrens den Bewohnerinnen und Bewohnern nachhaltig zur Verfügung stehen. Langfristig wird die Etablierung eines Stadtteilzentrums auf dem Campus Rütli angestrebt.

Für die Umsetzung von Maßnahmen wurden von 2002 bis 2016 rund 14 Millionen Euro bereitgestellt, die durch das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert wurden.

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