Über uns  







Initiative Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall

 

Presse und Aktuelles

"Berlin zeigt vorbildlich, wie neue Wohnungen entstehen"


25.08.16, Pressemitteilung
Senator Geisel begleitet Bundesbauministerin Barbara Hendricks auf ihrer Sommertour durch Berlin. Besuche bei der Wohnungsbaugesellschaft WBM, im QM-Gebiet High-Deck-Siedlung und im Sanierungsgebiet Neukölln/Kindl Brauereigelände

Auf ihrer Sommertour wird sich Bundesbauministerin Barbara Hendricks am Donnerstag und Freitag verschiedene städtebauliche Projekte in Berlin anschauen. Begleitet wird sie dabei vom Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, und dem Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup.

An diesem Donnerstag stehen die geplanten Dachaufstockungen der Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM) auf den so genannten Plattenbauten Q3A im Fokus. Die WBM plant die Weiterentwicklung eines Wohnquartiers der Nachkriegsmoderne in Berlin-Friedrichshain.

„Das Bauvorhaben der WBM ist ein spannender Beitrag zur Diskussion über Flächenverbrauch, mehr Dichte und mehr bezahlbare Wohnungen in der Stadt. Drei Etagen oben drauf: Dieser ebenso einfache wie innovative Ansatz verdient viel Aufmerksamkeit“, sagte Senator Andreas Geisel.


Mit dem Projekt verfolgt die WBM das Ziel, durch den Einsatz modularer und vorgefertigter Konstruktionsweisen ein Bausystem für die Aufstockung des vorhandenen Plattenbautyps Q3A zu entwickeln. Dies böte für alle Eigentümer von Gebäuden dieses Typs die Möglichkeit zur effizienten Schaffung tausendfach neuen Wohnraums. Allein bei der WBM mit ihren nur 12 Häusern dieses Typs sind 298 Wohneinheiten auf den Dächern geplant.
 
Am Freitag wird die Bundesbauministerin mit dem Staatssekretär für Bauen und Wohnen das Quartiersmanagementgebiet Sonnenallee/High-Deck-Siedlung besuchen. Der Bereich ist seit 1999 Quartiersmanagementgebiet und gleichzeitig eines der kleinsten Interventionsgebiete im Programm Soziale Stadt. Das Gebiet Sonnenallee/High-Deck-Siedlung wurde mit Senatsbeschluss vom Dezember 2015 erweitert.



Mit dem Nachbarschaftstreff „Mittendrin“ gibt es einen Ort für gemeinschaftliche Aktivitäten der Nachbarschaft. Dieser war Ausgangspunkt für die Information über das Quartiersmanagementverfahren, das hier seit 17 Jahren erfolgreich durchgeführt wird. Im Ergebnis lernten sich Nachbarn besser kennen und respektieren.

„Das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen im Gebiet ist vorbildlich. Für eine sozial gerechte Stadtentwicklung ist so etwas existenziell. Wir wollen Menschen miteinander in Kontakt bringen und mit sozialen Einrichtungen Projekte realisieren, damit wir die Lebens- und Wohnverhältnisse verbessern können“, sagte Staatssekretär Lütke Daldrup.

In einem Rundgang wird sich die Ministerin über die Stadtteilmütter der Siedlung, den generationsübergreifenden Spielegarten, einen neugestalteten Spielplatz und den Naturerkundungspfad Heidekampgraben informieren.


Das Programm Soziale Stadt wird in 34 Quartieren in diesem Jahr 23 Mio. € für seine Programmziele einsetzen.


Im Anschluss besucht Ministerin Hendricks das Kindl-Gelände. Der Bereich der ehemaligen Brauerei liegt im Sanierungsgebiet Neukölln Karl-Marx-Straße/Sonnenallee. Das Sanierungsgebiet mit ca. 28.500 Einwohnern wird aus dem Programm Aktive Zentren gefördert, einem Programm der Städtebauförderung, das Mittel des Landes Berlin und des Bundes enthält. Die privaten Eigentümer des Kindl-Areals betreiben eine mit dem Bezirk abgestimmte Entwicklung auf der Grundlage eines Nutzungskonzeptes, das im Bebauungsplan festgeschrieben wurde.

Dem Kindl Gelände kommt als Ort der Kunst und Kultur besondere Bedeutung zu. Ursprünglich als Brauerei im Jahr 1872 gegründet wurde der eigentliche Brauereibetrieb nach fast 150 Jahren im Jahr 2006 geschlossen.



Weitere Informationen:



Pressearchiv



Pressestelle

Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
sensw.berlin.de




Pressearchiv

Pressemitteilungen, die vor dem 08.12.2016 veröffentlicht wurden, liegen im Verant­wortungs­bereich der ehemaligen Senats­verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bzw. ihrer Vorgängerbehörden.



Kontakt