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Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde wird verliehen


15.06.16, Pressemitteilung
Die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher vergibt am 15. Juni 2016 um 18:00 Uhr in der Zollgarage in Tempelhof den Berlin Award 2016 Heimat in der Fremde. Der internationale Projektaufruf der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt für diesen Award zielte auf innovative Gebäude zur Unterbringung Geflüchteter.


Dazu Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: "Gegenwärtig sind weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht und diese Dimension der Flüchtlingsbewegung wird zu einer wesentlichen Herausforderung für die Städte. Es ist notwendig, schnell angemessenen Wohnraum zu schaffen und Schnittstellen des Wohnens mit dem Stadtraum herzustellen. Bei der Beurteilung der Arbeiten haben wir deshalb darauf geachtet, dass die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Nutzbarkeit und Funktionalität im Mittelpunkt stehen. Es überzeugten uns jene Konzepte und Konstruktionen, die ohne großen baulichen Aufwand sowohl gemeinschaftliches Zusammenleben als auch Privatheit ermöglichen und mit einfachen architektonischen Mitteln Identität schaffen."

Eine interdisziplinäre siebenköpfige Jury, unter ihnen die Senatsbaudirektorin, prämierte sieben der 150 eingereichten Arbeiten aus 13 Ländern. Bei den Projekten konnten Architekten, Planer, Bauherren, Projektentwickler, gemeinschaftliche Initiativen, Institute und Betreiber in den Kategorien „Wohnprojekte“ und "Kurzeitunterkünfte" für Geflüchtete ihre innovativen, realisierten oder geplanten Gebäude einreichen.

Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main (DAM) zeigt alle 150 Projektbeiträge als Materialsammlung im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig vom 28. Mai bis 27. November 2016.

Die prämierten Arbeiten sind

aus der Kategorie Kurzzeitunterkünfte:
  • Hof.Haus
    Büroname: 4mal4 design, Hannover
    Verfasser: Paul Eichholtz, Fabian Wieczorek, Alisa Klauenberg, Tobias Hasselder

    Auftraggeber / Institut / Betreiber:
    Institut für Entwerfen und Gebäudelehre, Leibniz Universität Hannover
     
  • Magdas Hotel, Wien
    Büroname: AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien
    Verfasser: A. Marth, M. Passler, H. Spiegl, C. Waldner

    Auftraggeber / Institut / Betreiber:
    Caritas Erzdiözese Wien
  • Sofortprogramm Leichtbauhallen, München
    Büroname: günther & schabert architekten, München
    Verfasser: Jan Schabert

    Auftraggeber / Institut / Betreiber:
    Landeshauptstadt München, Kommunalreferat vertreten durch Baureferat, Hochbau 2


aus der Kategorie Wohnprojekte:
  • Neubau – on Königsberger Straße and Aleppoer Weg, Hamburg
    Büroname: BeL Sozietät für Architektur, Köln
    Verfasser: Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Jörg Leser

    Auftraggeber / Institut / Betreiber:
    Primus Developments GmbH & Co. KG, Hamburg
     
  • Haus der Statistik, Berlin
    Büroname: raumlabor berlin, Berlin
    Verfasser: Andrea Hofmann, Christof Mayer
    Frauke Gerstenberg, Markus Bader

    Auftraggeber / Institut / Betreiber/ Initiator:
    Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser - AbBA Gründer: Zentrum für Kunst und Urbanistik-ZK/U; Atelierbauftragter Berlin, bbk Kulturwerk; Initiative Stadt Neudenken; Martinswerk e.V.; Belius Stiftung; Stiftung Zukunft Berlin; Schlesische 27; ARRIVO Berlin; CUCULA e.V.; Gyalpa e.V.
     
  • Wohnungen für Flüchtlinge und Obdachlose, Ostfildern
    Büroname: u3ba; Arge camilo hernandez, urban 3 + Harald Baumann, baumannarchitects, Stuttgart
    Verfasser: Camilo Hernandez, Harald Baumann

    Auftraggeber / Institut / Betreiber:
    Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft Ostfildern mbH, Stadt Ostfildern
     
  • SMAQ MAX! Wien
    Büroname: SMAQ GmbH
    ARTEC Architekten - Wimmer und Partner - raum & kommunikation, Wien
    Verfasser: Artec Architekten - Wimmer und Partner - raum & kommunikation

    Auftraggeber / Institut / Betreiber:
    BWS – Gemeinnützige, allgemeine Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft, Wien













Die Jury beurteilte die Arbeiten vor allem danach, wie die ethnische, religiöse und kulturelle Identität der Bewohnerinnen und Bewohner Berücksichtigung findet und die Kommunikation zwischen Geflüchteten und Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht wird. Außerdem spielten bei der Bewertung die Realisierbarkeit, die Wirtschaftlichkeit und die Nach- und Umnutzungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle.

Die Ausstellung aller eingereichten Arbeiten des Berlin Award 2016 kann vom 16. Juni bis 28. Juni 2016, täglich von 13:00 bis 19:00 Uhr in der Zollgarage Tempelhof, Columbiadamm 10 Gebäude D2 in 12101 Berlin kostenfrei besichtigt werden.

Weitere Informationen:



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Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
sensw.berlin.de




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