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Architekturpreis Berlin 2016 für St. Agnes – Kunst- und Kulturzentrum / KÖNIG Galerie von Brandlhuber+ Emde, Burlon / Riegler Riewe


03.06.16, Pressemitteilung
Pressemitteilung: Architekturpreis Berlin e.V
Am 3. Juni 2016 wird der von einer internationalen Jury gekürte Architekturpreis Berlin 2016 feierlich verliehen. Zum zehnten Mal lobte der gemeinnützige Verein Architekturpreis Berlin e.V., ein Zusammenschluss engagierter Bürger, den Preis aus, der sich an Architekten und ihre Bauherren richtet. Zum diesjährigen Preis bewarben sich 111 Projekte, die in Berlin seit Januar 2013 fertiggestellt wurden.


Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt ist Schirmherr des Architekturpreis Berlin: „Berlin ist eine Stadt im ständigen Wandel. Berlin wächst. Und dieses Wachstum muss nachhaltig und sozial gestaltet werden. Hierfür brauchen wir qualitativ ausgezeichnete Architektur. Der Architekturpreis Berlin identifiziert und fördert seit 1992 herausragende architektonische Lösungen für die Wirtschaft, das Wohnen und für das Zusammenleben in unserer Stadt. Er zeigt uns die schöpferische Kraft von Architektur, wie sie zu unserer dynamischen und kreativen Stadt passt.“

Die Preisjury unter dem Vorsitz von Chris Dercon (Direktor Emeritus der Tate Gallery of Modern Art in London, GB), vergab insgesamt fünf Preise.

Der Architekturpreis Berlin 2016 wurde verliehen an St. Agnes – Kunst- und Kulturzentrum / KÖNIG Galerie in der Alexandrinenstr. 118-121 in Berlin-Kreuzberg von Brandlhuber+ Emde, Burlon / Riegler Riewe Architekten, sowie deren Bauherren, das Ehepaar König. Der Preis ist durch die Schüco International KG mit 12.000€ dotiert.

Die Ideen des Teams, den leer stehenden Kirchenbau der St. Agnes Kirche durch nur minimale, aber höchst präzise Eingriffe zu einem neuen Begegnungszentrum umzufunktionieren, begeisterte die Jury. Als „Akkupunktur mit maximaler Wirkung“ bezeichnete sie die einzig neu hinzugefügte bauliche Struktur, eine von Stützen getragene Betonplatte. „Auf clevere Weise teilt sie den ursprünglichen Kirchenraum in zwei Bereiche ganz unterschiedlicher Qualität; oberhalb der neuen Ebene liegt ein hoher lichtdurchfluteter Raum, der sich bestens zum Ausstellen von Skulpturen eignet, im Erdgeschoss darunter ein Bereich, der sich komplett verdunkeln lässt – eine ideale Raumkonstellation für eine Kunstgalerie. Die Betonebene ist so konstruiert, dass sie jederzeit wieder aus dem Kirchenraum entfernt werden und durch andere „Einschübe“ ersetzt werden könnte, sollte eine zukünftige Nutzungsänderung dies erfordern.“

Neben dem Hauptpreis vergab die Jury zwei Auszeichnungen und zwei Sonderpreise, die für das breite Spektrum des architektonischen Schaffens in Berlin stehen. (Siehe: Weiterführende Dokumente - Pressemeldung mit Anhang)

Den Publikumspreis des Architekturpreis Berlin 2016, per Online-Voting im Vorfeld der Preisverleihung ermittelt, gewinnt mit 418 der insgesamt 5126 gültig abgegebenen Stimmen die Kantine École Voltaire (Kurfürstenstr. 53, 10785 Berlin) von Martin Schmitt Architektur / Kommunikation im Raum. Er ist durch die degewo AG mit 5.000€ dotiert.
 
Die Preisverleihung findet am 3. Juni 2016 ab 18 Uhr im Palais am Funkturm (Hammarskjöldplatz, 14055 Berlin) in Anwesenheit sowohl des Schirmherren Senator Andreas Geisel, als auch des Juryvorsitzenden Chris Dercon und weiterer rund 1000 geladener Gäste statt. Es moderiert die Journalistin und Radiomoderatorin Bettina Rust. Im Rahmen der Preisverleihung wird neben den oben genannten Preisen auch der Julius Berger Preis für Stadtentwicklung verliehen.

Alle 111 eingereichten Arbeiten werden vom 20. Juni bis 17. Juli 2016 im Verlagsgebäude des Tagesspiegel (Askanischer Platz 3, 10963 Berlin) der Öffentlichkeit gezeigt. Der Eintritt ist frei.
 
Bildmaterial zu allen Preisträgern und die vollständigen Jurytexte können beim Architekturpreis Berlin e. V. angefordert werden.

Weitere Informationen:


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