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Wohnen und Integration als Herausforderungen für Berlins neue Gründerzeit


04.04.16, Pressemitteilung
Das Stadtforum debattiert über Wohnungsneubau und Integration im wachsenden Berlin.

In der kleinen Arena des Tempodroms beginnt am Abend das vierte Stadtforum Berlin, zu dem Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, alle Berlinerinnen und Berliner einlädt.
Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt stellt angesichts der Wachstumsentwicklung und der weitreichenden Integrationsaufgaben für Neuankommende in Berlin die umfangreichen Aktivitäten für mehr Wohnungsneubau und gleichzeitiger Sicherung kostengünstigen Wohnraumes dar.

„Die Metropolen in Europa wachsen – so auch Berlin. Unsere Stadt profitiert sowohl vom Einwohner- als auch vom Arbeitsplatzzuwachs. Berlin wächst zusätzlich um Tausende von Menschen, die als Flüchtlinge Schutz suchen und Berlinerinnen und Berliner werden wollen. Wir benötigen demnach dringend Wohnraum sowohl für die Neuankommenden als auch für die, die bereits in Berlin leben. Alle wollen wohnen. Mein Ziel ist es, dies sozial gerecht zu gestalten.“, so Andreas Geisel. „Wir brauchen einen Bewusstseinswandel in der Stadtgesellschaft, denn dieses Wachstum bietet Chancen für mehr Arbeitsplätze, mehr Steuereinnahmen, das heißt mehr Geld für Kitas, Schulen und Infrastruktur.“

In einem Impulsvortrag geht Prof. Dr. Heinz Bude, Universität Kassel, der Frage nach, wie wir in Zukunft miteinander in der „guten Stadt“ leben wollen. Als Soziologe und mit Blick auf gesellschaftspolitische Aspekte hebt er die Rolle der Stadtgesellschaft für eine gelingende Integration hervor.

Die Podiumsgäste aus Gesellschaft, Politik, Planung, Architektur und Wohnungswirtschaft debattieren über Wohnungsneubau im Zusammenhang von Wachstum, Integration und laufender Transformation. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die strukturiert, innovativ und schnell umsetzbar sind. Beteiligt sind Prof. Arno Brandlhuber, brandlhuber+, Uli Hellweg, HELLWEG URBAN CONCEPT, Jens-Holger Kirchner, Bezirksstadtrat Pankow, Snezana Michaelis, Mitglied des Vorstandes der Gewobag sowie Susanne Walz, L.I.S.T. GmbH.

In einem Schlussgespräch geben Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, und Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär Bauen und Wohnen, einen vergleichenden Einblick zwischen Hamburg und Berlin, ihre gemeinsamen Herausforderungen und die Instrumente zur Gestaltung des Wohnen im Wachstum.

Staatssekretär Lütke Daldrup: „Das Wachstum gibt Berlin die Chance, die Stadt konsequent weiter zu bauen. Wir können neue städtebauliche wie stadtgesellschaftliche Qualitäten schaffen. Aber wir müssen das Wachstum räumlich und sozial steuern, um die Stadt nachhaltig zu entwickeln. Berlin braucht neue Stadtquartiere. Wir wollen zehn neue Quartiere bauen, damit alle Platz zum wohnen finden.“

Die Berliner Stadtgesellschaft ist unter der Debattenfrage „Alle wollen wohnen: Wie kann Berlin das schnell und gut schaffen?“ aufgerufen, sich aktiv mit den Themen Wachstum und Wohnungsbau sowie den damit verbundenen Herausforderungen auseinanderzusetzen. Mit einer Online-Debatte wurden hierzu vorab vielfältige Argumente und Anregungen gesammelt, die in der Veranstaltung vorgestellt werden.

Die Stadtforen begleiten die Umsetzung der BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 als Leitbild für die wachsende Stadt. Die Veranstaltungen greifen Debatten über die Zukunft der wachsenden Stadt auf. Die Stadtforen tragen dazu bei, die Belange der ganzen Stadt zu besprechen, die sich angesichts der rasanten Entwicklung Berlins stellen. Unterschiedliche Perspektiven werden aus der Stadtgesellschaft sowie aus der Fachöffentlichkeit dabei intensiv einbezogen.
 
Die online-Beiträge zur Debatte finden sich unter: www.berlin.de/stadtforum
Weitere Informationen zur BerlinStrategie unter: www.berlin.de/2030
Weitere Informationen zur Wohnungspolitik unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen
 


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