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Presse und Aktuelles

Land Berlin verstärkt Förderung für bürgerschaftliches Engagement


31.03.16, Pressemitteilung
1,5 Millionen Euro für das stadtweite Programm "Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften"

Neben der Förderung im Rahmen des Programms Soziale Stadt stellt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt seit 16 Jahren den Bezirken Mittel für die Unterstützung gesellschaftlicher Initiativen engagierter Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Die Mittel des Programms "Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften (FEIN)" sind für Sachausgaben bestimmt, die bei ehrenamtlichen Aktivitäten zur Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur erforderlich sind. Dazu zählt zum Beispiel die Renovierungen von Schulen und Kindertagesstätten und die Pflege und Aufwertung von Grünanlagen. Mit dem Doppelhaushalt 2016/2017 gelang es, das stadtweite Programm "Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften" um eine halbe Millionen Euro auf 1,5 Millionen Euro zu erhöhen Die Sachmittel stehen den Bezirken ab sofort zur Verfügung, um das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern zu fördern.
 
Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel: "Mit den Mitteln des Programms "Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften" unterstützen wir die Bürgerinnen und Bürger, die freiwillig Ihre Hilfe anderen Menschen anbieten und somit Allen nutzen. Und wir fördern damit auch den Ausbau solidarischer Netzwerke. Dass in diesem Jahr die Integration von Flüchtlingen im Fokus vieler Projekte steht zeigt, dass die Berlinerinnen und Berliner auf die aktuellen Entwicklungen in unserer Stadt schnell und mit viel Engagement reagieren."
 
Von den im aktuellen Haushalt 2016 veranschlagten 1,5 Mio. Euro werden ca. 1 Mio. Euro für Einzelmaßnahmen der Bezirke und 500.000 Euro für ausgewählte Pilotprojekte zur Verfügung gestellt. Gefördert werden kleinteilige Maßnahmen. In diesem Jahr sind knapp zwei Drittel der bezirklichen Projekte auf den verstärkten Zustrom von Geflüchteten und deren Integration ausgerichtet. Es sollen ehrenamtliche Strukturen mit der Bürgerschaft aufgebaut und Hilfe zur Selbsthilfe organisiert werden, um den sozialen Zusammenhalt und das gemeinnützige Miteinander der Bewohnerinnen und Bewohner zu stärken.
 

Kurz-Info zu den FEIN-Pilotprojekten 2016


Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Nachhaltige Mierendorff-Insel 2030 - Unterstützen und aktivieren in 2016:
    Umsetzung des Beteiligungskonzeptes und Fortführung von Fortbildungs-, Informations- und Aktivierungsprojekten.
  • Urban-Gardening im Klausenerplatzkiez:
    Ergänzung und Pflege des Kiezgrüns und Übergabe in die Obhut der Kiezbewohner; Fördern von ehrenamtlichem Engagement und Vernetzung im Kiez.
  • Ehrenamtliches Engagement in der Paul-Hertz-Siedlung:
    Aktivieren und Beteiligen von Anwohnerinnen und Anwohnern der Paul-Hertz-Siedlung, um gemeinsam ehrenamtlich getragene Aktivitäten, Projekte und Veranstaltungen zu entwickeln und umzusetzen.


Lichtenberg
  • Miteinander und Füreinander in neuen Nachbarschaften-Alt-Lichtenberg:
    Aktive Einbeziehung von Menschen unterschiedlicher Kulturen und von Flüchtlingen in das Kiezgeschehen. Mitgestaltung durch Beteiligung. Einbeziehung von neuen Akteuren aus angrenzenden Kiezen.
  • Tausend Ehrenamtliche für Tausend Flüchtlinge – Karlshorst:
    Entwicklung des Stadtteilzentrums iKARUS als Anlauf- und Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche. Ausbau der engen Zusammenarbeit aller Akteure.


Marzahn-Hellersdorf
  • "Wir schaffen das! - Biesdorf hilft!"
    Gewinnen und aktivieren von Stadtteil-Bewohner durch die Nutzung bestehender Strukturen des Stadtteilzentrums Biesdorf für eine nachhaltige und aktive Willkommenskultur für Flüchtlinge.


Mitte
  • Generationsübergreifende Nachbarschaftsarbeit im Parkviertel:
    Generationsübergreifendes aktivieren von Bewohnerinnen und Bewohnern mit und ohne Migrationshintergrund sowie Stärken der Identifikation mit dem Parkviertel.


Neukölln
  • Bewohneraktivierung im Harzer Kiez:
    Entwicklung einer Organisationsstruktur für die Zusammenarbeit aller Beteiligten auf Basis vorhandener Netzwerke. Schaffung und Begleitung niedrigschwelliger Beteiligungsformen.


Pankow
  • Wiedernutzbarmachung Sportplatz Buch:
    Das ungenutzte Sportgelände soll durch gemeinsame nachbarschaftliche Bürgeraktionen als Begegnungsort für Migrantinnen und Migranten, Flüchtlinge und Bucher Bürgerinnen und Bürger reaktiviert und wieder genutzt werden.


Reinickendorf
  • "Wohnen und Leben im Märkischen Viertel" - ein integratives, dezentrales Wohnprojekt für Roma-Familien:
    Kooperationen sollen gestärkt werden. Interkulturelle Begegnungen sollen gefördert und den Roma-Familien im Märkischen Viertel eine neue Heimat gegeben werden.


Tempelhof-Schöneberg
  • Waldsassener Straße - Integration von Flüchtlingen:
    Die Willkommenskultur soll gestärkt werden. Geflüchtete sollen zu Multiplikatoren neu ankommender Geflüchteter geschult werden. Begegnungsmöglichkeiten sollen geschaffen und die Vernetzung alle Akteure gefördert werden.
  • Integriertes Stadtteilverfahren Germaniagarten:
    Die Seniorenfreizeitstätte "Berliner Bär" soll strategisch zu einem generationsübergreifenden Nachbarschaftstreff mit niedrigschwelligen Beratungsangeboten ausgerichtet werden.


Treptow-Köpenick
  • Bunte Nachbarschaft im Allende-Viertel Berlin:
    Durchführung kleinteiliger Maßnahmen zur Integration, Nachbarschaftspflege und Identifizierung mit dem Wohnumfeld sowie Hilfe zur Selbsthilfe für bestehende Bewohnerschaft und Neubewohner aus den Flüchtlingsunterkünften.
 


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