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Berliner Projekt wurde erneut für den Preis für „Design for All“ nominiert


14.03.16, Pressemitteilung
Die Internationale „Design for All – Foundation“ als Non-Profit-Organisation würdigt Leistungen von Regierungen, Unternehmen, Non-Profit-Organisationen und Fachleuten aus der ganzen Welt.
In diesem Jahr werden Leistungen zur Verbesserung von der Lebensqualität im Sinne von Barrierefreiheit geehrt. Aus der Vielzahl der eingereichten Projekte wurden bereits 36 Bewerber mit dem „Good Practice“- Siegel ausgezeichnet und fünf von ihnen für den „Design for All Award“ 2016 nominiert, darunter auch Berlin.


 Jedes Jahr zeichnet eine internationale Jury fünf der besten eingereichten Projekte mit dem Internationalen „Design for All Foundation Award“ aus. In diesem Jahr werden die Preisträger im Rahmen der „Urbaccess“ – der Messe zur künftigen Entwicklung der gebauten Umwelt – am 22. März in Paris bekannt gegeben.
 
In der Kategorie „ Project proposals, methodologies and studies“ reichte Berlin ein Gemeinschaftsprojekt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dem Landesdenkmalamt und der Technischen Universität ein. Das Berliner Projekt setzt neue Maßstäbe im Umgang mit denkmalgeschützten Bauwerken und deren barrierefreie Gestaltung. Dabei wurden für das oft konfliktbehaftete Spannungsfeld zwischen barrierefreiem Bauen und  Denkmalschutz innovative Lösungsmöglichkeiten entwickelt. Um bauliche Barrieren abbauen zu können analysierten 50 Studierende der Technischen Universität Berlin die Ziele des Denkmalschutzes am Beispiel der Neuen Nationalgalerie, der St. Hedwigs-Kathedrale und des Alten Stadthauses.

Der Widerspruch, historische Bauten denkmalgerecht zu erhalten und gleichzeitig für alle Menschen zugänglich zu gestalten, zeigte sich dabei als überwindbar.
 
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher hierzu: „Ich finde es großartig, dass sich die Studierenden mit dem Spannungsfeld zwischen Denkmalschutz und barrierefreiem Bauen beschäftigen. Im Ergebnis sind architektonisch ansprechende und für die Menschen mit Behinderung auch praktikable Lösungen entstanden. Die Nominierung zum Preis „Design for All“ bestätigt, dass die jungen Menschen in der Lage sind, mit ihren Ideen neue Wege für eine gerechtere Architektur zu finden.“
 
Die im Ergebnis des Projektes entstandene Wanderausstellung „Barrierefreier Denkmalschutz“ wurde bereits in der Technischen Universität, im Ernst Reuter Haus sowie im Alten Stadthaus präsentiert.
 
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und die TU Berlin erhielten bereits 2013 gemeinsam den ersten Preis für das taktile Stadtmodell.

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