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Staatssekretär für Bauen und Wohnen Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup fordert deutliche planungsrechtliche Erleichterungen für den Wohnungsbau


02.03.16, Pressemitteilung
Am Donnerstag, den 03.03.16, findet in Berlin ein zweitägiger nationaler Kongress zum Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen statt, an dem der Staatssekretär für Bauen und Wohnen Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup teilnimmt.

Berlin unterstützt die Initiative des Bundes für den Wohnungsbau und unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf für schnelleres und leichteres Bauen. Die deutlich steigenden Bevölkerungszahlen vor allem in den Ballungszentren wie Berlin machen deutlich, wie dringend das Thema ist. Berlin benötigt pro Jahr 15.000 bis 20.000 Wohnungen. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf bezahlbarem Wohnraum.
 
Ziel ist es, mithilfe der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften den Bestand auf 400.000 Wohnungen zu erhöhen. Dies geschieht sowohl durch Ankauf als auch durch den Bau neuer Wohnungen. Auch private Bauherren sind aufgefordert, sich der sozialen Verantwortung zu stellen und neuen bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Mit dem Modell der kooperativen Baulandentwicklung werden obligatorisch 25% der Neubauwohnungen als sozial geförderte Neubauwohnungen ausgewiesen.
 
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup: "Um den Wohnungsbau deutlich voran zu treiben, sind neben Hausaufgaben in Berlin auch Bundesinitiativen erforderlich. Hierzu zählen die deutliche Steigerung der Städtebauförderung und der Förderung des Neubaus von preisgünstigen Sozialwohnungen sowie die schnellere Bereitstellung von verbilligten Grundstücken über die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Änderungen sind aber auch bei der Baunutzungsverordnung nötig, z.B. durch die Einführung Urbaner Mischgebiete mit höheren Geschossflächenzahlen und maßvollem Immissionsschutz in Großstädten. Lange Planungszeiten von Bebauungsplänen könnten zudem durch deutlich vereinfachte "Express-B-Pläne" auf Basis einer Änderung des Baugesetzbuches verkürzt werden."
 
Der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit organisierte Kongress beschäftigt sich neben den Themen des bezahlbaren Wohnungsbaus auch mit den erforderlichen gesellschaftspolitischen Aufgaben.
 

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