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Besichtigung des Neubaus Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften der Humboldt-Universität


04.02.16
Senatsbaudirektorin Regula Lüscher lud am 04.02.2016 interessierte Journalisten zur Besichtigung des Neubaus "Forschungs- und Laborgebäude für Lebenswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin", Philippstraße 11-13 in 10115 Berlin ein.

Das Land Berlin unterstützt die Exzellenzinitiative der Humboldt-Universität zu Berlin bei der Entwicklung der Lebenswissenschaften am Standort Mitte. Mit den Gebäuden entsteht durch die Nähe zur Charité und den beiden Forschungseinrichtungen des Max-Delbrück-Centrums (Systembiologie) und der Max-Planck-Gesellschaft (Infektionsforschung) ein international bedeutender Standort für Lebenswissenschaften.

Die Baumaßnahme umfasst sowohl einen viergeschossigen Neubau mit Laborflächen, Nebenräumen und Büroflächen für die Wissenschaftler als auch einen denkmalgeschützten Altbau mit Seminar- und Praktikumsräumen für die Studenten.

Berlinweit erstmalig im Hochbau wurde als Pilotprojekt Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung (RC- oder Recycling-Beton) für die Erstellung der Trogbaugrube und des Rohbaus mit einem Volumen von insgesamt 5.400 m³ eingesetzt.

Die Planung der Baumaßnahme oblag dem Architekturbüro Bodamer aus Stuttgart, das über einen offenen EU-weiten Realisierungswettbewerb Ende 2010 ausgewählt und beauftragt wurde. Der Gesamtkostenrahmen von 33,8 Mio. € schließt auch ein Volumen von 1,71 Mio. € für Großgeräte und Erstausstattung ein.

Die beiden Gebäude sollen zum Sommersemester 2016 an die Humboldt-Universität übergeben werden und nach Umzügen aus verschiedenen Standorten in Nutzung gehen.



 

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