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Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks zeichnet zwei Berliner Projekte aus


26.01.16, Pressemitteilung
Zwei Berliner Projekte von insgesamt 46 bundesweiten Premiumprojekten wurden heute von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold ausgezeichnet.

Für das Land Berlin nahm im Beisein der Projektbeteiligten der Staatssekretär für Bauen und Wohnen Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup die Würdigung entgegen.

Staatssekretär Lütke Daldrup: "Wir sind stolz darauf, dass die Projekte 'Hansaviertel Berlin – Stadt von Morgen' und 'Tower Tempelhof' aus 168 Anträgen ausgewählt wurden, gemeinsam mit weiteren 44 Premiumprojekten anderer Bundesländer gefördert zu werden.

Ich freue mich besonders, dass gleich zwei Orte, die eine besondere stadtgeschichtliche Bedeutung haben, im Fokus stehen. Die Fördergelder helfen uns dabei, das Hansaviertel und das Flughafengebäude Tempelhof unter Bewahrung ihrer Historie für heutige Nutzungsanforderungen zu qualifizieren."

Das Hansaviertel – ein im Rahmen der Interbau 1957 entstandenes Stadtquartier der Nachkriegsmoderne – stellt sich den aktuellen Herausforderungen. Mit dem Projekt "Hansaviertel Berlin – Stadt von Morgen" werden städtebauliche und architektonische Qualitäten gestärkt, indem denkmalgeschützte Gebäude und Freiflächen wieder in Wert gesetzt und bedarfsgerecht erneuert werden. Dafür stellen der Bund 2,5 Millionen Euro und das Land Berlin 1,25 Millionen Euro bis 2019 zur Verfügung. Ein Konzept, das gemeinsam mit den Akteuren vor Ort sowie Bewohnerinnen und Bewohnern erarbeitet wird, soll helfen, das Hansaviertel als modernes Wohngebiet weiter zu entwickeln.


Ungeachtet der gegenwärtig notwendigen Nutzung als Flüchtlingsunterkunft soll das Flughafengebäude mittelfristig zu einem Standort für Kultur und Kreativwirtschaft entwickelt werden. Dabei soll das Flughafengebäude Tempelhof als eines der größten Baudenkmale der Welt für die Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar gemacht werden. Das Projekt "Tower THF" ist dabei ein wichtiger Baustein: Am Kopfbau West werden spektakuläre Bereiche wie das markante Treppenhaus, die oberste Gebäudeebene, das Dach sowie der Tower barrierefrei erschlossen. Die Öffentlichkeit wird bei der Herausforderung, das denkmalgeschützte Gebäude zu bewahren und gleichzeitig innovativ zu entwickeln, beteiligt. Der Bund fördert das Projekt mit 4,0 Millionen Euro, das Land Berlin beteiligt sich mit 3,8 Millionen Euro daran. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.

Mit dem Programm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus werden seit 2014 investive sowie konzeptionelle Projekte mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit sehr hoher fachlicher Qualität, mit überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder mit hohem Innovationspotenzial gefördert. Der Bund stellt dafür 2015 insgesamt 150 Millionen Euro bereit.

Bildunterschrift: SenStadtUm (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt)


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