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Zur Unterstützung des freiwilligen Engagements in Nachbarschaften stehen 2016 und 2017 mehr finanzielle Mittel zur Verfügung


23.12.15, Pressemitteilung
Mit dem Doppelhaushalt 2016/2017 stehen für das stadtweite Programm "Freiwilliges Engagement In Nachbarschaften" 1,5 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung – das sind 0,5 Millionen Euro mehr als im Doppelhaushalt 2014/15. Damit kann Berlin ehrenamtliches Engagement von Bürgerinnen und Bürgern unterstützen.

"Es ist uns gelungen, zusätzliche Mittel für das erfolgreiche Programm zu gewinnen", so der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Andreas Geisel. "Freiwilliges bürgerschaftliches Engagement ist nicht hoch genug zu bewerten, aber manchmal reicht es allein nicht aus, um z.B. ein Wohnumfeld durch Grünanlagen oder Spielplätze aufzuwerten. Dann können wir mit den Programmmitteln helfen, denn die Förderung umfasst sowohl Einzelmaßnahmen als auch Pilotprojekte. Wichtig ist dabei vor allem, dass es gelingt, stabile Strukturen und Netzwerke für die ehrenamtliche Arbeit zu entwickeln."

Einzelmaßnahmen werden mit einer Summe bis zu 3.500 Euro außerhalb der Gebiete der Sozialen Stadt unterstützt. Die Mittel sind für Sachausgaben bestimmt, die für ehrenamtliche Aktivitäten zur Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur erforderlich sind. Gefördert werden z.B. Farben für Renovierungen, Pflanzungen oder Maßnahmen für eine saubere Stadt in Schulen, Kindertagesstätten, Begegnungsstätten oder Seniorenfreizeiteinrichtungen. Bürgerinnen und Bürger können sich für die Umsetzung von Einzelmaßnahmen bei ihrem Bezirk informieren, ob und wie diese gefördert werden.

Ein erheblicher Teil der Mittel – in 2016 sind es bis zu 900.000 Euro (im Vorjahr 300.000 Euro) – wird für Pilotprojekte zur Verfügung gestellt. Mit den Geldern sollen weiterhin quartiersbezogene Gesamtkonzepte der Bezirke unterstützt werden, die eine Verbindung von Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur mit Vorhaben zur Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner, der Stadtteilkultur sowie der zivilgesellschaftlichen Netzwerkbildung zum Ziel haben. Voraussetzung ist eine besondere Problemlage sowie ein vom Bezirksamt beschlossenes Konzept mit Aussagen zur Entwicklungsstrategie und zur Einbeziehung lokaler Akteure. Die Mittel werden, kombiniert mit bezirklichen Geldern, befristet für maximal drei Jahre als Anschubfinanzierung für integrierte Stadtteilnetzwerke außerhalb der Gebiete der Sozialen Stadt gewährt. 2016 sind berlinweit Pilotprojekte mit in der Regel 30.000 € pro Projekt vorgesehen.

Bei den Pilotverfahren geht es vor allem darum, Hilfe zur Selbsthilfe zu organisieren. Ziel ist, dass Foren entstehen, in denen unterschiedliche Bewohnergruppen und lokale Institutionen gemeinsame Entwicklungsziele für ihr Quartier erarbeiten. Gute Erfahrungen konnten in der Vergangenheit in acht Bezirken gesammelt werden. Von der erstmaligen Schaffung von Strukturen einer systematischen ehrenamtlichen Arbeit, über die erfolgreiche Unterstützung bürgerschaftlich initiierter Vorhaben und Projekte gelang es zumeist, in enger Kooperation mit lokalen Akteuren stabile Strukturen und Netzwerke für die ehrenamtliche Arbeit zu entwickeln und langfristig zu sichern.

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