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Stadtdebatte "Alte Mitte - neue Liebe?"


28.11.15, Pressemitteilung
Bürgerinnen und Bürger erarbeiten die Leitlinien für die Entwicklung. Senator Geisel lobt vorbildlichen Dialogprozess über die Zukunft der Berliner Mitte.

Am Samstag, den 28. November, findet im Haus Ungarn das Abschlussforum der Stadtdebatte "Alte Mitte – neue Liebe?" statt. Von 14 bis 19 Uhr erarbeiten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung den endgültigen Text der Bürgerleitlinien zur Berliner Mitte. In der Veranstaltung im Haus Ungarn an der Karl-Liebknecht-Straße werden das weitere Verfahren und die Wünsche für die künftige Beteiligung zur Berliner Mitte vorgestellt.

Mit dem Abschlussforum geht ein intensiver, ergebnisoffener Dialogprozess zu Ende. Die Stadtdebatte hat dabei neue Maßstäbe in Punkto Bürgerbeteiligung gesetzt: Neben einer breiten Palette klassischer Formen der Beteiligung wie Bürgerwerkstätten und Fachkolloquien wurden auch innovative und ungewöhnliche Formate eingesetzt, zum Beispiel Partizipatives Theater oder thematische Erkundungen auf dem Platz zwischen Fernsehturm und Spree.

"Dieses offene und für manche sicherlich ungewöhnliche Vorgehen wurde von den Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen, es ist ein großer Erfolg", bilanziert der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel. "Wir sind nach einem halben Jahr Diskussion einen großen Schritt weiter gekommen. Es gibt jetzt eine gemeinsame Vision für die Berliner Mitte", so der Senator weiter. Die jahrelange kontroverse Diskussion zwischen Befürwortern einer historischen Rekonstruktion der "Alten Mitte" und Freiraumbefürwortern konnte aufgebrochen werden. Damit hat die Beteiligung bereits jetzt sichtbare Spuren hinterlassen.

Der öffentlichkeitswirksame Prozess war von intensiven Debatten geprägt. Seit der Auftaktveranstaltung im April 2015 haben tausende Berlinerinnen und Berliner über die zukünftige Entwicklung der Berliner Mitte diskutiert. In zwei Online-Dialogen konnten unter stadtdebatte.berlin.de alle Berlinerinnen und Berliner ihre Ideen zur Zukunft der Berliner Mitte einbringen. Im Halbzeitforum Anfang September wurden erste Thesen für die Entwicklung des Raumes zwischen Fernsehturm und Spree formuliert und damit der Grundstein für das jetzt zu Ende gehende Verfahrens gelegt.

"Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Teilnehmenden einen offenen Blick auf die Potenziale des Ortes", so Regula Lüscher. Das Resultat ist der Entwurf von zehn Bürgerleitlinien für die Berliner Mitte. Zu diesem Entwurf der Leitlinien können auf dem Abschlussforum letzte Rückmeldungen gegeben werden. "Wir können damit in Kürze dem Abgeordnetenhaus klare Aussagen übergeben, an denen sich die Politik orientieren muss", sagt die Senatsbaudirektorin mit Blick auf das weitere Verfahren. So wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger z.B. vielfältige, auch experimentelle Kunst und Kultur zwischen Fernsehturm und Spree – auch in temporären Zwischennutzungen. Weitere Leitlinien heben die Berliner Mitte als öffentlichen, nicht-kommerziellen "Ort für Alle" hervor oder fordern eine starke Verkehrsberuhigung und eine Reduzierung des Lärmpegels. Wichtig ist für die Berlinerinnen und Berliner auch, dass die Sichtachsen zwischen Fernsehturm und Humboldtforum erhalten bleiben und die Nähe zum Wasser spürbar wird: Das Spreeufer soll für den Aufenthalt geöffnet, die Wasserkaskaden am Fernsehturm auch zukünftig zum Verweilen einladen.

"Wir wollen den positiven Schwung nutzen und das breite Wissen und Engagement der Bürgerinnen und Bürger auch ins Jahr 2016 mitnehmen", verspricht Senator Andreas Geisel. Das Abschlussforum sei der geeignete Ort, um die Wünsche der Teilnehmenden am weiteren Prozess aufzunehmen.

Alle Ergebnisse der Stadtdebatte und der Entwurf der Bürgerleitlinien zu finden sind unter http://stadtdebatte.berlin.de.


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