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Zählungen des Radverkehrs – Regelbetrieb startet.


21.10.15, Pressemitteilung
Automatische Zählgeräte wurden installiert und getestet.

Berlinerinnen und Berliner sind immer mehr mit den Verkehrsmitteln des Umweltverbunds unterwegs – die Haushaltsbefragungen weisen dies eindeutig als Ergebnis aus, die Verkehrszählungen im Autoverkehr stützen die Aussage aus der gesamtstädtischen Sicht. Wie sieht es für den Radverkehr aus?

Anfang des Jahres haben wir mitgeteilt, dass an 13 Stellen im Stadtgebiet automatische Zählstellen explizit für den Radverkehr eingerichtet werden, in 2016 wird es weitere geben. Zählungen des Radverkehrs gibt es in der "klassischen Form" in Berlin schon so lange, wie die manuellen Zählungen im Straßenverkehr – seit Anfang der 1990er werden sie systematisch aufbereitet und in den Pegelzählungen zum Radverkehr jährlich veröffentlicht.

Jetzt kommen weitere Möglichkeiten und Methoden dazu, um Radverkehr zu zählen, mit fest eingebauten, automatischen Messstellen, die für jeden Tag des Jahres den Radverkehr an bestimmten Querschnitten über 24 Stunden zählen. Aufgrund der Bedeutung der Daten für Planungsentscheidungen, hat sich an den Einbau eine mehrmonatige Testphase angeschlossen.

"Wir freuen uns, dass die Geräte auch schon in der Testphase nachweisen konnten, dass die technischen Anforderungen, die mit der Ausschreibung hinsichtlich Genauigkeit und Verlässlichkeit gestellt wurden, erfüllt sind und sie stabil arbeiten. Noch spannender ist aber, was diese Daten tatsächlich aussagen." so Verkehrsstaatssekretär Christian Gaebler. "Wir haben in einem sorgfältigen Auswahlprozess verschiedene Standorte ausgewählt und die ersten Ergebnisse zeigen die Vielfalt an Erkenntnisgewinn: in den Außenbereichen sind die Zahlen deutlich niedriger als in der Innenstadt, aber alleine am Querschnitt Jannowitzbrücke sind täglich durchschnittlich gut 10.000 Radfahrer unterwegs, und damit gar nicht mehr so weit weg von der Anzahl der Kfz (18.900 Kfz/24 h werktags)."

In dem Zeitfenster von Anfang Juli bis Ende September war der Tag mit den meisten Radfahrern der 01. Juli bzw. 02. Juli, die niedrigste Anzahl an Radfahrern gab es an allen Standorten am 06. September (Sonntag), der durchschnittlich stärkste Tag ist jeweils der Mittwoch. Die Werte der einzelnen Standorte reichen von etwas mehr als 1.200 Radfahrenden pro Tag an der Marktstraße in Reinickendorf bis zu mehr als 12.000 Radfahrenden pro Tag auf der Oberbaumbrücke. Abgelesen werden kann an den Daten auch, dass das Niveau der Nachfrage in der Woche deutlich höher (14-18% des jeweiligen Tages an der gesamten Wochenbelastung) ist als an den Wochenenden (7-10%), ein wichtiger Hinweis darauf, dass das Fahrrad zum wichtigen Alltagsverkehrsmittel geworden ist.

Die Daten werden langfristig Auswertungen zum Tages- oder Wochenverlauf und mit Jahresfrist nach Installation oder Kalenderjahr auch zum Jahresverlauf zulassen. Die Daten werden ab 2016 in Jahresberichten zusammengefasst und dann auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zur Verfügung gestellt.

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