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Richtfest im preisgekrönten Neubau in Berlin-Karlshorst


18.09.15, Pressemitteilung
Pressemitteilung der EVM Berlin eG.

Im Fürstenberg-Kiez in Berlin-Karlshorst errichtet die EVM Berlin eG 78 Wohnungen, die mit Ab­wasserwärme beheizt werden. Senator Andreas Geisel würdigt das Engagement der Genossenschaft.


Die Wohnungsbaugenossenschaft EVM Berlin eG feierte am 18. September 2015 Richtfest in ihrem Neubauprojekt im Fürstenberg-Kiez. Unter den 350 Gästen befanden sich zahlreiche Gäste aus der Woh­nungsbaupolitik, wie zum Beispiel der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel sowie Klaus Mindrup, der dem Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ange­hört. Durch ihren Besuch würdigten sie das beispielhafte Projekt der Genossenschaft: "Der EVM ist es mit ihrem Neubau gelungen, als Genossenschaft einen wichtigen Beitrag zur Wohnraumversorgung der Berlinerinnen und Berliner zu leisten. Aber nicht nur das: Hier sind Wohnungen entstanden, die auch in Zukunft den Anforderungen nach umweltgerechten Wohnen genügen werden. Und als Verkehrssenator freut mich natürlich auch, das hier ebenso Tiefgaragenstellplätze für 160 Fahrräder und Ladestationen für Elektrofahrzeuge entstanden sind.", betonte Senator Andreas Geisel.


Im Juli diesen Jahres wurde die EVM Berlin eG vom GdW Bundesverband deutscher Wohnungs-und Immobilienunternehmen e. V. mit dem "Genossenschaftspreis Wohnen 2015" ausgezeichnet. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktor­sicherheitstand. Eine 12-köpfige Jury mit Fachleuten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Journalis­mus, attestierte dem Neubauprojekt der EVM Berlin eG einen zukunftsweisenden Einsatz innovativer Tech­nik zur ökologischen Energieversorgung des Neubaus und der umliegenden Bestandsbauten. Sie würdigte gleichzeitig das Gesamtkonzept des Projektes: "Die Genossenschaft verknüpft in hervorragender Weise vo­rausschauendes, generationengerechtes Bauen mit ökologischer Energieversorgung im Interesse ihrer Mit­glieder", so die Jury.

Im Gebäude, das im Karlshorster Fürstenberg-Kiez errichtet wird, entstehen 78 großzügige Wohnungen mit einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von über 86 Quadratmetern sowie Tiefgaragenstellplätze für 70 PKW und 160 Fahrräder inklusive Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Der Energiebedarf wird zu 80 % kli­mafreundlich durch Wärme aus Abwasser gedeckt – gegenüber einer Erdgas-Heizung erspart das Vorhaben der Berliner Luft pro Jahr 35 Tonnen CO2. Doch auch die Bewohner dürfen sich freuen, weil die Betriebs­kosten deutlich geringer ausfallen als bei einer herkömmlichen Heizungsanlage. In Zusammenarbeit mit dem Architektur- und Ingenieurbüro R. Lichtl sind insbesondere die Berliner Wasserbetriebe Partner bei der Realisierung des Projekts. Durch einen EVM Treff, ein EVM Infobüro sowie eine Gästewohnung entwi­ckelt sich in Karlshorst ein neues genossenschaftliches Zentrum - diese Einrichtungen können auch von den Bewohnern der umliegenden Bestandsbauten der EVM Berlin eG genutzt werden.

Nicht nur die Energieversorgung des Gebäudes setzt Maßstäbe. Bei der Materialauswahl wurde vorwiegend auf traditionelle und umweltgerechte Baustoffe zurückgegriffen, um die Belastungen für die Umwelt so niedrig wie möglich zu halten. Darüber hinaus werden Gründächer errichtet, die viele ökologische Vorteile haben, wozu unter anderem ein hervorragendes Wasserrückhaltevermögen gehört. Gemeinsam mit einer Regenwasserversickerungsanlage wird so dafür gesorgt, dass der Grundwasserspiegel trotz der Flächenver­siegelung nicht abfällt und der natürliche Wasserkreislauf erhalten wird.

Die 2-bis 5-Zimmerwohnungen sind von der Haustür bis zum Balkon barrierefrei gestaltet und die multiva­lente Grundrissstruktur ermöglicht bei Bedarf die Schaffung alternativer Wohnformen. Die meisten Bäder sind zunächst mit Badewannen ausgestattet. Ohne Eingriff in die Gebäudeinstallation können sie zu einem späteren Zeitpunkt gegen eine bodengleiche Dusche ausgetauscht werden.





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