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Richtfest an der Staatsoper Unter den Linden


09.07.15, Pressemitteilung
Sanierungsarbeiten sind auf einem guten Weg. Eröffnung ist für Herbst 2017 vorgesehen.

Der Richtkranz schwebt über der Baustelle der Staatsoper Unter den Linden. Im Beisein des Intendanten Jürgen Flimm und über 450 Gästen bedankten sich der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, und der Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, Tim Renner, bei den Bauleuten für die bislang geleistete Arbeit. Ab Herbst 2017 kann der vollständige Betrieb der Staatsoper Unter den Linden wieder aufgenommen werden.

"Es war kein leichter Weg bis hierhin. Aber Berlin wird nach dem Abschluss der Arbeiten eines der historisch wertvollsten und modernsten Opernhäuser Europas haben. Ich freue mich auf eine Oper, die technische und funktionale Maßstäbe setzt und für Jahrzehnte ein herausragender Ort für die Kunst sein wird", sagte Bausenator Andreas Geisel.

Der Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten Tim Renner: "Der heutige Tag markiert eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Wiedereröffnung der Staatsoper Berlin. Es war und bleibt ein hartes Stück Arbeit für ein lohnendes Ziel. Eine hochmoderne Oper im denkmalgerecht sanierten historischen Gewand wird das nationale und internationale Ansehen der Kulturmetropole Berlin weiter steigern und – ebenso wichtig – allen Freunden der Oper großen Genuss bereiten."

Andreas Geisel betonte, dass die gesetzten Sanierungsziele erreicht wurden. Dazu gehören die denkmalgerechte Sanierung der 50er-Jahre Fassung des Zuschauerraums nach Richard Paulick, die Verbesserung der Akustik im Zuschauerhaus, die Abdichtung der Gebäude gegen das Grundwasser, die Erneuerung der Bühnen- und Haustechnik sowie die Verbesserung des Repertoirebetriebes durch ein neues Probenzentrum, das mit einem unterirdischen Bauwerk mit der Oper verbunden ist. Und natürlich die Schaffung einer Kreuzbühne. "Die Staatsoper ist auf einem guten Weg", sagte Geisel.

Ab Herbst 2016 werden die Intendanz und das Probenzentrum baulich fertiggestellt sein. Die Nutzung durch die Oper kann hier bereits Ende 2016 erfolgen. Ziel ist eine schrittweise Inbetriebnahme der einzelnen Gebäudeteile.

Die Oper wird nach ihrer Sanierung vollständig barrierefrei sein, eine exzellente Akustik und ausgezeichnete Arbeits- und Probemöglichkeiten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sowie höchsten Publikumskomfort bieten.

Ende des letzten Jahres wurden die entscheidenden Meilensteine erreicht, die einen genauen Zeit- und Terminplan für die Wiedereröffnung der Staatsoper ermöglichten:
  • Das Dachtragwerk wurde erfolgreich eingebaut
  • Die Dächer des Zuschauerhauses und des Bühnenturms wurden abgedichtet
  • 96% der Aufträge sind vergeben, sämtliche Schlüsselgewerke sind vertraglich gebunden
  • Die Erweiterung des Orchestergrabens ist abgeschlossen
  • Die Obermaschinerie ist eingebaut
  • Die Zuschauergarderoben erhalten bereits wieder ihre historische Wandverkleidung
  • Die historischen Decken im Apollosaal und anderen Bereichen werden Stück für Stück restauriert und wieder eingebaut.



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