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Verlängerte Hertzallee: Kooperationsvertrag zur baulichen Umsetzung unterzeichnet


18.02.15, Pressemitteilung
Gemeinsame Pressemitteilung
Campus Charlottenburg und Regionalmanagement CITY WEST

Die verlängerte Hertzallee auf dem Campus Charlottenburg, auch bekannt als ehemalige Kurfürstenallee, wird neu gestaltet. Dafür hat der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf eine Million Euro aus dem Bund-Länder-Programm "Aktive Zentren" akquiriert. Kofinanziert wird das Projekt von der TU Berlin. Der erste Spatenstich zum Baubeginn soll Anfang 2016 erfolgen.


Um die bauliche Umsetzung zu regeln, unterzeichneten am 18. Februar 2015 die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, vertreten durch den Staatssekretär für Wissenschaft, Steffen Krach, das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, vertreten durch den Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Ordnungsangelegenheiten, Marc Schulte, und die Technische Universität Berlin, vertreten durch TU-Präsident Prof. Dr. Christian Thomsen, einen Kooperationsvertrag. Ebenfalls anwesend war Prof. Martin Rennert, Präsident der Universität der Künste Berlin.

Die geplante Neugestaltung umfasst den südlichen Teil der ehemaligen Kurfürstenallee mit dem Eingangsbereich zum Campus Charlottenburg an der Fasanenstraße bis zur Wegekreuzung in Höhe der Mensa. Der Entwurf für die Neugestaltung entstand im Rahmen des Wettbewerbs „Campus Charlottenburg – verlängerte Hertzallee“ im Herbst 2014. Die bauliche Umsetzung des Projektes geschieht in Kooperation zwischen dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf als Träger der Maßnahme und Förderantragsteller, der TU Berlin als grundstücksverwaltende Dienststelle und Durchführende der Baumaßnahme, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft als Eigentümerin der Flächen sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt als Fördermittelgeberin. Angeregt wurde das Projekt im Rahmen des Regionalmanagements CITY WEST, das die kontinuierliche Umsetzung der Leitlinien für die Berliner City West vorantreibt. Hierin kommt der Öffnung des Campus Charlottenburg und die Vernetzung mit seinem städtischen Umfeld eine hohe Bedeutung zu.

Staatssekretär Steffen Krach:
„Der Campus Charlottenburg ist ein bedeutender Faktor für die weitere Entwicklung der City-West. Gleichzeitig profitieren auch die beiden Universitäten von der steigenden Attraktivität des Standortes. Die Potenziale dieser gemeinsamen Entwicklungsperspektiven wollen wir nutzen. Der Campus Charlottenburg ist Bestandteil der Entwicklungskonzeption ‚Zukunftsorte Berlins‘ und hat bei der städtischen Entwicklung zu Smart City als zukunftsweisender Bildungs-, Kultur- und Forschungscluster und Schaufenster der Wissenschaft, Forschung und Kultur eine Vorbildfunktion.“

Bezirksstadtrat Marc Schulte:
„Ich freue mich, dass nach intensiver Vorbereitung mit der Neugestaltung der verlängerten Hertzallee ab dem Jahr 2016 begonnen wird. Die Neugestaltung dieser wichtigen städtischen Verbindungsachse wird zur Visitenkarte des Campus Charlottenburg in der City West. Die Maßnahme trägt gleichzeitig zur Vernetzung der Universitäten mit dem städtischen Umfeld bei. Der Campus öffnet sich zur Stadt, insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer.“

Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin:
„Es freut mich, dass die TU Berlin den Campus Charlottenburg auch aus städtebaulicher Sicht mitgestaltet. Mit der Umgestaltung der Hertzallee sollen Lernund Aufenthaltsflächen sowie Präsentationsmöglichkeiten von wissenschaftlichen Inhalten geschaffen werden. Die Erweiterung des Gründerzentrums am Ernst-Reuter-Platz und die bauliche Öffnung des Gebäudes Bergbau- und Hüttenwesen durch ein Café am Ende der Hertzallee sind ebenfalls Teile dieser Neugestaltung. Der Campus Charlottenburg bekommt so ein neues Gesicht und wird als ‚Marke‘ in der City West gestärkt.“

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher:
„Universitätsstandorte gestalten Städte und Städte prägen studentisches Leben. Deshalb freue ich mich, dass der Campus Charlottenburg mit den Mitteln des Förderprogramms ‚Aktive Zentren‘ durch die Umgestaltung der Hertzallee noch besser mit seinem städtischen Umfeld verbunden wird. Der aus dem Wettbewerb hervorgegangene Entwurf berücksichtigt den städtischen Charakter des Ortes und schafft gleichzeitig ein Podium für einen lebendigen Wissenschaftsbetrieb.“

Prof. Martin Rennert, Präsident der UdK Berlin:
„Mit der Neugestaltung der Hertzallee kann nun endlich eine bessere Anbindung des Campus an den ihn umgebenden Stadtraum gelingen. Ich wünsche mir, dass damit für noch mehr Charlottenburgerinnen, Berliner und Gäste die ungeheure Vielfalt und das große Potenzial an der Schnittstelle von Wissenschaft, Forschung, Kunst, Kultur und Technik im Herzen der City West sichtbar und erlebbar wird.“

Fotomaterial zum Download unter:
www.tu-berlin.de/?id=156820

Mehr Informationen zum Wettbewerbsentscheid und zum Siegerentwurf:
www.tu-berlin.de/?id=152295

Weitere Informationen:
Stefanie Terp
Technische Universität Berlin
Tel. 030/314-23922
pressestelle@tu-berlin.de

Dirk Spender
Leiter Regionalmanagement CITY WEST
Eislebener Straße 9
10789 Berlin
Tel. 030/31015-200
dirk.spender@berlin-city-west.de



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