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Müller: "Miteinander solidarisch Stadt gestalten, damit Berlin eine Stadt für alle bleibt."


02.09.14, Pressemitteilung
Mit dem 5. Stadtforum zum Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 findet ein umfassender und dialogorientierter Beteiligungsprozess seinen Abschluss. Ergebnis: die BerlinStrategie 2030, eine Vision für ein Berlin für alle. Olaf Scholz, Sandra Scheeres, Mario Czaja und viele mehr diskutieren heute darüber.

Mit der neuen Legislaturperiode hatte sich der Berliner Senat vorgenommen, gemeinsam und zielorientiert ein Leitbild für die Zukunft Berlins zu erarbeiten: Wie wird Berlin 2030 aussehen? Und wie soll es aussehen? In was für einer Stadt wollen wir in Zukunft leben? Und welche Ausgangsbasis hat Berlin, welche Stärken und welche Schwächen? Den Auftrag für die Entwicklung eines Leitbildes für den Berliner Weg bis 2030 erhielt Stadtentwicklungssenator Michael Müller.

2012 hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt daraufhin mit der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzepts Berlin 2030 in einem breit angelegten und beteiligungsorientieren Prozess begonnen. Mit dem heutigen 5. Stadtforum 2030 | Miteinander Stadt gestalten legt die Senatsverwaltung das zwischen Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltungen erarbeitete Leitbild BerlinStrategie | Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 vor.

Senator Müller: "Unsere Zukunft – Berlin 2030 – kommt nicht überraschend, sie wird gemeinsam von uns gestaltet. Mit der BerlinStrategie haben wir in einem intensiven Dialog ein Leitbild für das wachsende Berlin entwickelt, eine Basis für eine zukunftsfähige und nachhaltige Entwicklung, die Chancen nutzt, aber auch die Sorgen der Menschen vor zu viel Veränderung unseres Berlins ernst nimmt. Wir müssen den sozialen Ausgleich in einer solidarischen Stadt in den Mittelpunkt stellen. Berlin muss die Stadt für alle bleiben. Miteinander Stadt zu gestalten, ist deswegen ein zentraler Bestandteil des Stadtentwicklungskonzepts Berlin 2030. Denn Berlin kann nur Heimat für alle bleiben, wenn es eine Verständigung zwischen Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft gibt, Berlins Stärken – die Vielfalt und die positive Entwicklung der letzten Jahre – im Interesse aller weiter zu stärken. Gute Arbeit und Bildung für alle, bezahlbarer Wohnraum und Investitionen in die wachsende Stadt sind dabei meine Leitgedanken."

Berlin wächst und verständigt sich, wie diese quantitative Wachstum für ein Mehr an Lebensqualität genutzt werden kann. Wachstum bringt Chancen mit sich, aber auch Veränderungen und damit Sorgen der Menschen, was Veränderungen für sie persönlich und ihr Umfeld bedeuten. In den vergangenen anderthalb Jahren wurde in dem breit angelegten Beteiligungsprozess mit insgesamt fünf Stadtforen 2030 und zahlreichen weiteren Werkstattgesprächen mit über 2000 Gästen und Beteiligten über die soziale und wirtschaftliche Zukunft Berlins und über für die Berliner Entwicklung wichtige Transformationsräume diskutiert. Die interessierte Öffentlichkeit hat den Prozess ebenso mitgestaltet wie alle Senatsressorts und die Bezirke, wie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden und Wirtschaft. In den Stadtforen 2030, aber auch mit Beteiligungsinstrumenten wie dem Berlintelegramm wurden in der gesamten Zeit Anregungen der Berlinerinnen und Berliner gesammelt und in das Konzept eingebunden. Fast tausend Hinweise und Kommentare wurden bearbeitet und aufgenommen.

Mit Erfolg: Acht inhaltliche Strategien sind ebenso erarbeitet wie räumliche Schwerpunkte gesetzt – die nunmehr zehn Transformationsräume. Herausforderungen Berlins sowie Stärken und Chancen der Metropole stehen im Mittelpunkt. Es wurden Ziele und Handlungsfelder entwickelt, wie Berlin ökonomisch stabiler, gesellschaftlich attraktiver, sozial ausgeglichener und international noch anerkannter werden kann. Berlin ist eine Stärke für sich, deswegen ist eine zentrale Botschaft des Leitbildes: Berlin bleibt Berlin. Eine Stadt für alle.

Die acht Strategien mit Handlungsfeldern
… lauten: Wirtschaft mit smartem Wissen stärken, Kreativität setzt Kräfte frei, Bildung und Qualifizierung sichern Arbeit, Vielfalt der Quartiere stärken, wo Stadt und Grün gemeinsam wachsen, Weichen zur klimagerechten Metropole stellen, Erreichbarkeit und stadtverträgliche Mobilität ausbauen sowie gemeinsam Zukunft gestalten.

Die Transformationsräume
…sind: Berlin Mitte, City West, Stadtspree und Neukölln, Wedding, Berlin-TXL, Spandau, Südwest, Adlershof-Schöneweide-BER, Marzahn-Hellersdorf sowie Buch.

Die Abschlussveranstaltung des Beteiligungsprozesses zum Stadtentwicklungskonzept Berlin 2030 bildet das heutige 5. Stadtforum unter der Überschrift „Berlin 2030: Miteinander Stadt gestalten“. Es diskutieren neben Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, und Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Stadtgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.
Beteiligt sind Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales, der Chef der Senatskanzlei, Staatssekretär Björn Böhning und Kulturstaatssekretär Tim Renner. Prof. Dr. Martina Löw von der TU Berlin wirft einen Blick auf die Chancen und Konsequenzen der gemeinsamen Gestaltung von Stadt. Vertreterinnen und Vertreter wichtiger gesellschaftlicher Akteure wie IHK, DGB, Evangelische Kirche oder Paritätischer Wohlfahrtsverband bringen ihre Positionen ein.

Vorgestellt werden auch die Ergebnisse eines Projekts zur kulturellen Bildung, das – koordiniert durch die Kulturprojekte Berlin – Fragen der langfristigen Stadtentwicklung mit heutigen Themen verbindet, und Jugendliche als Berlinerinnen und Berliner von morgen wie Künstler nach ihren Vorstellungen befragt.

Weitere Informationen: www.berlin.de/2030



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