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Neue Strategien zum Fahrradparken in Berlin - Vorstellung eines Doppelstock–Fahrradabstellsystems


08.07.14, Pressemitteilung
Das Thema Fahrradparken ist ein zentrales Thema der Berliner Radverkehrsstrategie. Zur Bewältigung des erhöhten Bedarfs an Parkmöglichkeiten für Fahrräder sind neue innovative und flächensparende Anlagen nötig. Deshalb informiert sich der Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Christian Gaebler, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Mitgliedern des FahrRats und radfahrinteressierten Institutionen am heutigen Dienstag über ein Doppelstock-Fahrradabstellsystem.

Staatssekretär Christian Gaebler: "Das Bedürfnis, ein Fahrrad sicher und überwiegend am Bedarfspunkt abstellen zu können, erfordert technisch einfach zu handhabende und platzsparende Abstellsysteme. Doppelstocksysteme erfordern einen geringen Platzbedarf, gewährleisten eine einfache, fahrradschonende Bedienbarkeit und ermöglichen einen Schutz vor Diebstahl. Aufgrund dieser Eigenschaften könnten sie zur Bewältigung der Fahrradabstellproblematik in Berlin einen wesentlichen Beitrag leisten."

Mit den mitgebrachten Rädern soll die Funktionsweise des aufgebauten Abstellsystems getestet werden, denn die Akzeptanz der Nutzer gegenüber Doppelstock – Fahrradabstellanlagen ist eine Voraussetzung für den Einsatz im öffentlichen Raum und an großen Bedarfsschwerpunkten.
Die im Ergebnis dieser Beprobung ausgewerteten Erfahrungen und Anregungen sollen in die Erarbeitung der neuen Strategien zum Fahrradparken einfließen.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt plant die Erarbeitung einer ganzheitlichen, strategischen Planungshilfe, die Richtlinien, Handlungs- und Finanzierungsansätze sowie Modellprojekte enthalten soll. Im besonderen Fokus steht das Fahrradparken an Bahnhöfen und Haltestellen des öffentlichen Verkehrs im Sinne von Bike & Ride. An diesen Nachfragebrennpunkten sind in den letzten Jahren zahlreiche Abstellanlagen im Rahmen von Förderprogrammen durch die S-Bahn Berlin GmbH und den Berliner Verkehrsbetrieb geschaffen worden. Speziell hier sollen neue Modellprojekte wie Fahrradparkhäuser, Fahrradstationen mit einer großen Abstellkapazität und anspruchsvollen Qualitäten bezüglich des Komforts, der Sicherheit und des Services geschaffen werden.
Das Fahrradparken im öffentlichen Raum an Bedarfsschwerpunkten wie Einkaufen, soziale und öffentliche Einrichtungen (z.B. Schulen, Kranken- und Ärztehäuser, Kultur- und Veranstaltungsstätten) wird ebenso Untersuchungsgegenstand sein, wie das nach der Berliner Bauordnung nachzuweisende Fahrradabstellangebot im privaten Raum (Wohnen, Büro- und Dienstleistungsgebiete). Die Strategien zum Fahrradparken werden sich auch mit den neuen Entwicklungen zur E-Mobility (E-Bikes, Pedelecs) und mit der Frage des Fahrradleihsystems (städtische Leihräder, Call a Bike) auseinandersetzen müssen.




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