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Gefahrlos über die Yorckstraße


17.04.14, Pressemitteilung
Eröffnung des provisorischen Weges über die Brücke vom Park am Gleisdreieck zum Flaschenhalspark am Gründonnerstag

Nach der Eröffnung des Flaschenhalspark haben die Berlinerinnen und Berliner die Erweiterung des Grünzuges vom Park am Gleisdreieck zum Flaschenhalspark mit großer Begeisterung angenommen. Allerdings fehlte noch eine kurze Verbindung zwischen den zwei Parkanlagen.

Um so schnell wie möglich eine gefahrlose Querung der Yorckstraße zu realisieren, wurde zwischen der Deutschen Bahn und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am Montag, dem 7.4. 2014 verabredet, eine der Yorckbrücken kurzfristig als provisorische Überquerung herzustellen. Nicht mal zehn Tage später kann am heutigen Gründonnerstag dieses Provisorium eröffnet werden. Die Deutsche Bahn, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und die Grün Berlin GmbH haben durch schnelle und unbürokratische Entscheidungen diese Lösung gemeinsam möglich gemacht.

Christian Gaebler: "Ich freue mich, dass wir schnell handeln konnten und den gefahrenlosen Weg über die Brücke noch vor dem Osterwochenende ermöglichen konnten. Das ist gut für die vielen, vielen Menschen, die den neuen Park jetzt an Ostern und in Zukunft bevölkern werden. Ich danke allen Mitarbeitern für ihren Einsatz, der Deutschen Bahn für den unbürokratischen Umgang damit und der Grün Berlin für das beherzte Umsetzen."

Ingulf Leuschel, DB: "Es ist gut, dass wir insgesamt für die Yorckbrücken eine Vereinbarung schließen konnten. Noch besser ist, dass wir jetzt zwischen Land Berlin und Deutsche Bahn schnell und unkompliziert zusammengearbeitet haben, um kurzfristig zu helfen."

Im Detail wurde für die jetzt eröffnete Brücke 10 mit der Deutschen Bahn bis zur endgültigen Übernahme der Brückenbauwerke in das Eigentum des Landes Berlins ein Gestattungsvertrag zur Nutzung verhandelt und die Grün Berlin GmbH hat eine schnelle und machbare Lösung für das Provisorium gefunden. Es wurden Absturzsicherungen auf der Brücke montiert und ein befahrbarer Betonbelag aufgebracht. Damit kann die Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer ab sofort genutzt werden.

Auch der Vertrag zur sukzessiven Übernahme der Yorckbrücken in das Eigentum des Landes Berlins zwischen der Deutschen Bahn und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde zum Jahreswechsel unterzeichnet. Mit dem Übernahmevertrag zu den denkmalgeschützten Yorckbrücken wurde die Verantwortlichkeit der zukünftigen Unterhaltung geregelt, die sich zwischen der Deutschen Bahn, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und dem Bezirk Tempelhof Schöneberg aufteilt. Der Bezirk hatte drei Jahre lang die Vereinbarung mit Senat und Bahn blockiert. Die Gespräche mit der Bahn zu den Yorckbrücken konnten erst danach konkretisiert werden. Die Option, den bereits fertiggestellten Park wegen der Verzögerung durch den Bezirk nicht zu eröffnen und damit den Berlinerinnen und Berlinern vorzuenthalten, wurde von Seiten der Senatsverwaltung verworfen – der hohe Zuspruch zum neuen Park bestätigt das.

Nun wird an der Realisierung des Lückenschlusses vom Park auf dem Gleisdreieck zum Flaschenhals über insgesamt vier der Bahnbrücken gearbeitet. Vor einer endgültigen neuen Nutzung dieser 4 Brücken als Fernradweg und grüne Wegeverbindungen müssen sie grundsaniert werden. Für dieses Projekt wurde ein GRW-Fördermittelantrag bei der Wirtschaftsverwaltung zur Schließung dieses Lückenschlusse im Überregionalen Radverkehrsnetz eingereicht. Sobald dieser positiv beschieden ist, wird die Planung und Umsetzung der Maßnahme zügig vorangebracht. Die endgütige Herstellung und Sanierung der 4 Brückenüberquerungen, die langfristig dafür sorgen werden, dass der überregionale Radverkehr, die Touristen, Berliner und Berlinerinnen diesen sich weiter entwickelnden Nord-Südgrünzug genießen können, ist für die nächsten Jahre vorgesehen.

Die Anbringung von Gittern im Zuge der Yorckstraße zur gezielten Leitung der Fußgänger zur nächsten Ampel, erfolgte allein durch das Bezirksamt Tempelhof Schöneberg. Es erfolgte keine Abstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin.

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