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Grundsteinlegung für den Neubau eines Forschungs- und Laborgebäudes für Lebenswissenschaften der HU Berlin


08.04.14, Pressemitteilung
Im Rahmen der heutigen Grundsteinlegung würdigen die Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und der Präsident der Humboldt-Universität Prof. Dr. Jan Hendrik Olbertz diesen ersten baulichen Schritt für die Errichtung des Neubaus des Forschungs- und Laborgebäudes Lebenswissenschaften des Instituts für Biologie der Humboldt-Universität zu Berlin unter Einbeziehung eines denkmalgeschützten Bestandsgebäudes.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: "Wir legen heute den Grundstein für ein Gebäude, das den komplexen funktionellen Zusammenhängen entspricht und sich gleichzeitig in den städtebaulichen Kontext einordnet. Wichtig ist dabei auch der Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Ge­bäudekonzepts."


Das energieoptimierte Bauen wird u.a. durch die Verwendung eines ressourcenschonenden Betons für die Herstellung der Schlitzwand der Trogbaugrube sowie für die Bauhauptarbeiten am Gebäude umgesetzt. Dieser erstmals in Berlin eingesetzte Beton leistet einen nachhaltiger Beitrag für den Ressourcenschutz: Mit ihm kann die Flächeninspruchnahme von Kiesabbau vermieden sowie eine Verringerung der Umweltbelastung durch Transport erreicht werden. Bei erfolgreichem Abschluss dieses Pilotprojekts strebt das Land Berlin perspektivisch an, bei allen öffentlichen Hochbauvorhaben Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung einzusetzen.

Unter dem Dach der Lebenswissenschaften werden Forschungsrichtungen und Ausbildungsgänge zusammengeführt, die sich mit Prozessen oder Strukturen von Lebewesen beschäftigen oder an denen Lebewesen beteiligt sind. Außer der Biologie umfassen sie auch verwandte Bereiche wie Medizin, Biomedizin, Biochemie, Molekularbiologie, Biophysik und Bioinformatik. Die Lebenswissenschaften können bis in Bereiche der Human- und Sozialwissenschaften hineinreichen.

Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident der HU Berlin: "Dieses Gebäude ist für die Entwicklung des Campus Nord der Humboldt-Universität von größter Bedeutung. Hier wird künftig ein breites, über Biologie, Medizin und weitere Naturwissenschaften hinausgehendes Spektrum der Gesundheitsforschung bearbeitet. Moderne Labore und Büros sowie eine effektive Infrastruktur sind enorm wichtig, wenn man Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen will, international erfolgreich zu sein."

Zur örtlichen Konzentration der biologischen Institute und aufgrund der engen Verflechtung mit der Hochschulmedizin der Charité und dem neuen Institut für Systembiologie des Max-Delbrück-Centrums werden in einem ersten Abschnitt 4.707 m² Nutzfläche umgesetzt. Das entspricht etwa 35% der insgesamt erforderlichen Flächen für das Institut für Biologie der Humboldt-Universität.

Im Forschungs- und Laborgebäude werden acht Professuren sowie zwei Juniorprofessuren dauerhaft untergebracht. Der Forschungsneubau erfüllt alle notwendigen technischen Voraussetzungen für sensible Experimente unter Laborbedingungen. Neben den Labor- und gemeinsamen Einrichtungen entstehen im benachbarten denkmalgeschützten Gebäude, einem Pferdestall der ehemaligen königlich-preußischen Veterinärakademie aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, Seminar- und Praktikumsräume für die Lehre.

Die Gestaltung der Baumaßnahme ist das Ergebnis eines offenen Architektenwettbewerbs, aus dem das Büro Bodamer Faber Architekten aus Stuttgart als erster Preisträger hervorging. Die Baumaßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von 33,8 Mio. € soll planmäßig zum Wintersemester 2015 fertig gestellt werden.

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