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Urban Intervention Award Berlin 2013 und Urban Living Award 2013 verliehen


09.12.13, Pressemitteilung
Der von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bereits zum zweiten Mal nach 2010 europaweit ausgelobte Urban Intervention Award Berlin wurde in diesem Jahr, in Zusammenarbeit mit der Deutsche Wohnen AG, um den Urban Living Award erweitert.

Ziel beider Preise ist es, maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Umfeld beizutragen und Prozesse des städtischen Miteinanders zu stimulieren. Die Auszeichnungen würdigen Projekte, die einen substanziellen Beitrag zur Neudefinition, Wiederbelebung und Aufwertung städtischer Quartiere leisten. Das gilt für die Umwandlung und Umnutzung alter Bausubstanz ebenso wie für Neubauten. Eine Rolle bei der Auswahl spielte auch das innovative und interdisziplinäre Zusammenwirken von Kooperationspartnern unterschiedlicher Bereiche und Disziplinen, wie Kultur, Architektur, Initiativgruppen, Wirtschaft usw. Die Auswahlkriterien sind demnach die städtebauliche Herangehensweise, der soziokulturelle und gesellschaftliche Kontext, das Nutzungskonzept, die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern und architektonisch-gestalterische Aspekte.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: "Ich freue mich über das sensationell große europaweite Interesse mit 240 eingereichten Arbeiten, was den Preis seit seiner Erstausschreibung 2010 bereits zu einem der international meist beachteten Preisausschreibungen zu Architektur und Städtebau macht.

Die ausgezeichneten Arbeiten geben alle nachhaltige Impulse für das jeweilige Quartier und zeigen unter der Kategorie "Temporary" wie entscheidend heute temporäre Nutzungen für die Entwicklung von Stadt sind. Besonders freut mich, dass beim Urban Living Award ein Projekt gewonnen hat, das soziale Integration, Selbstbauen und gute Gestaltung in herausragender Weise verbindet."

Beide Awards würdigen Arbeiten, die innerhalb der letzten fünf Jahre in Europa entstanden sind und nachweislich den städtischen Lebensraum positiv verändert haben. Beim Urban Intervention Award Berlin 2013 gibt es, wie schon 2010, zwei Preiskategorien: "Built" für gebaute und fest installierte Projekte sowie "Temporary" für zeitlich begrenzte Projekte im städtischen Raum.

Die im Vergleich zur Premiere 2010 um ein Vielfaches gestiegene Zahl der Einsendungen belegt die hohe Attraktivität der Awards: Insgesamt wurden 240 Arbeiten aus Berlin, Deutschland und Europa eingereicht, sowohl von namhaften Architekten als auch von jungen innovativen Büros. Die Beiträge kommen aus 20 Ländern: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Spanien, Tschechien und Ungarn. Beim Urban Living Award und auch in beiden Kategorien des Urban Intervention Award Berlin wurden jeweils 10-11 Beiträge von einer Vorjury ausgewählt. Aus diesen Beiträgen benannte die Jury pro Kategorie bis zu fünf Nominierte und schließlich jeweils einen Preisträger. Die Preisgelder in Höhe von jeweils 3000 € pro Kategorie stiftete die Deutsche Wohnen AG.

CEO Michael Zahn fasst in seiner Laudatio für die Preisträger das Engagement der Deutsche Wohnen AG und die Wahl der Jury zusammen: "Die Verbundenheit mit dem Standort Berlin, mit Baukultur und Architekturgeschichte sowie der Wille auch bei aktuellen, zukunftsorientierten innerstädtischen Prozessen unsere Kompetenz zum Thema „Wohnen“ einzubringen, waren Motivation der Deutsche Wohnen AG den Urban Intervention Award Berlin und den Urban Living Award zu sponsern. Viele eingereichte Wohn-Projekte haben aufgezeigt, wie Wohnungsbau in der europäischen Stadt architektonisch anspruchsvoll und trotzdem bezahlbar möglich ist."

Der Jury gehörten an: Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin; Winy Maas, MVRDV, Rotterdam; Martin Rein-Cano, TOPOTEK 1, Berlin; Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Halle; Manuela Damianakis, Deutsche Wohnen AG, Berlin.

Die Preisverleihung mit Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und die Eröffnung der Ausstellung der 31 für die Endauswahl qualifizierten Arbeiten findet am 9. Dezember um 18.00 Uhr im Flughafengebäude Tempelhof / Alte Zollgarage, Platz der Luftbrücke in Berlin statt. Die Ausstellung wird dort bis zum 29. Januar 2014 täglich von 13.00 bis 19.00 Uhr zu besichtigen sein. Es erscheint dazu ein Katalog.


Die Preisträger und die weiteren von der Jury nominierten Arbeiten:

Preisträger:


Urban Intervention Award Berlin 2013

Kategorie "Built":
  • Lecture Halls for the Université de Liège", Lüttich (Belgien)
    Architekt: Daniel Dethier_Dethier Architecture, Lüttich
    Partner: Künstler Jean Gilbert, Brüssel
    Auftraggeber: Université de Liège

Kategorie "Temporary":
  • Test Site Rotterdam (Niederlande)
    Architekten: ZUS [Zones Urbaines Sensibles], Rotterdam
    Partner: International Architecture Biennial Rotterdam und Stadt Rotterdam
    Auftraggeber: ZUS (Eigeninitiative)

Urban Living Award 2013
  • VinziRast – mittendrin, Wien (Österreich)
    Architekten: gaupenraub +/-, Wien
    Auftraggeber: Vinzensgemeinschaft St. Stephan


Weitere Nominierte:


Urban Intervention Award Berlin 2013 – Kategorie "Built":
  • Keret House, Warschau (Polen)
    Architekt: Jakub Szczesny, Warschau
    Partner: Bureau of Culture of the City of Warsaw und LHI, Warschau
    Auftraggeber: Fundacja Polskiej Sztuki Nowoczensnej
  • Offene Metallwerkstatt Dynamo Zürich (Schweiz)
    Architekten: phalt Architekten AG, Zürich
    Auftraggeber: Stadt Zürich, vertreten vom Hochbauamt
  • Metropol Parasol, Sevilla (Spanien)
    Architekten: J. MAYER H. Architekten, Berlin
    Auftraggeber: Ayuntamiento de Sevilla und SACYR

Urban Intervention Award Berlin 2013 – Kategorie "Temporary":
  • BMW Guggenheim Lab, Berlin (Deutschland)
    Architekten: Atelier Bow-Wow, Tokio; MAGMA Architecture, Berlin
    Auftraggeber: The Solomon R. Guggenheim Foundation
  • Sommerwerkstatt Wiesenburg, Berlin (Deutschland)
    Architekten: Studenten des Sommersemesters 2012 am Fachgebiet Entwerfen und Baukonstruktion der TU Berlin, Prof. Donatella Fioretti, Marc Benjamin Drewes, Simon Mahringer, Christoph Rokitta, Berlin
    Partner: Dengler & Hartmann Planungsgesellschaft bR, Berlin
    Auftraggeber: Quartierfond "Soziale Stadt"
  • Steel City SOUND SYSTEM Movement, Linz (Österreich)
    Architekten: Studenten der Studienrichtung raum&designstrategien an der Kunstuniversität Linz unter der Leitung von Gastprofessor Lukas Feireiss
    Auftraggeber: Studenten (Eigeninitiative)
  • The Missing Link Jacket (Projekt für Städte mit öffentlichem Personennahverkehr)
    Architekt: Eli Elysée, New York
    Auftraggeber: Eli Elisée (Eigeninitiative)

Urban Living Award 2013:
  • Siedlung Buchheimer Weg, Köln (Deutschland)
    Architekten: ASTOC Architects and Planners, Köln
    Auftraggeber: GAG Immobilien AG
  • Lormont, Lormont (Frankreich)
    Architekten: Habiter Autrement, Paris
    Partner: Ateliers Jean Nouvel, Paris
    Auftraggeber: Foncière Logement
  • haus H, Berlin (Deutschland)
    Architekten: NÄGELIARCHITEKTEN (Gudrun Sack / Walter Nägeli), Berlin
    Auftraggeber: Baugemeinschaft Revaler Straße 25a
  • R50, Berlin (Deutschland)
    Architekten: ifau und Jesko Fezer | HEIDE & VON BECKERATH, Berlin
    Auftraggeber: Ritterstraße 50 GbR


Weitere Informationen:



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