Über uns  







Initiative Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall

 

Presse und Aktuelles

Erneuerung der Uferwände im Humboldthafen abgeschlossen


22.10.13, Pressemitteilung
Am heutigen Dienstag, den 22.10.2013, weihen die Staatssekretäre Christian Gaebler, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und Henner Bunde, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung gemeinsam die zu großen Teilen erneuerten Uferwände des Humboldthafens ein.

Mit der Einweihung finden die seit 2008 laufenden Arbeiten mit der Fertigstellung des Hafenbeckens ihren vorläufigen Abschluss. Komplett sind die Uferwände 700 Meter lang und ihre Sanierung ist eine wichtige Voraussetzung, um 3,5 Hektar Brachland um das Hafenbecken zu bebauen. Die Erneuerung der jetzt noch fehlenden Abschnitte am Ostufer unter der Eisenbahnbrücke und neben dem Hauptbahnhof erfolgt in zeitlicher Abstimmung mit den angrenzenden geplanten Neubauvorhaben und der S 21. Gleichzeitig steigert der verbesserte Zugang zum Wasser die touristische Attraktivität in dieser zentralen Innenstadtlage.

Staatssekretär Gaebler: "Im Areal um den Humboldthafen mit dem Standort des Hauptbahnhofs ist die Stadtentwicklung unmittelbar spürbar. Der öffentliche Raum wird hochwertig neu gestaltet. Die Uferwände verbinden zukünftig repräsentativ die Spree und den Hafen mit den neuen privaten Wohn- und Geschäftshäusern."

Die Gesamtkosten der Uferwanderneuerung betragen ca. 20 Mio. EUR. Gefördert wurde das Projekt durch die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie das Land Berlin.

Staatsekretär Bunde: "Die Erneuerung der Uferwände trägt nicht nur zur weiteren Entwicklung der Flächen rund um den Humboldthafen bei, sondern ermöglicht gleichzeitig eine deutlich verbesserte touristische Nutzung. Die durch den direkten Zugang zum Wasser ermöglichte Erreichbarkeit der Fahrgastschifffahrt kann nun durch den Neubau von wassertouristischen Anlegemöglichkeiten vollendet werden."

Die Uferwände wurden bis 1859 nach Plänen des Landschaftsarchitekten LENNÉ zusammen mit dem Berlin-Spandauer-Schifffahrtskanal gebaut. Die Ansicht der neuen Wände gleicht dem historischen Vorbild. Die Form und die Sandsteinoberfläche sind fast identisch. Etwa die Hälfte der alten Sandsteinplatten wurde denkmalgerecht aufgearbeitet und für die neuen Ansichtsflächen wieder verwendet. Neu ist vor allem das Tragwerk aus Gründungsspundwänden und dem Schwergewichtskörper aus Beton. Bei einer unveränderten Wassertiefe von etwa 3,5 Metern sind die Uferwände insgesamt etwa sechs Meter hoch.

Die Erneuerungsarbeiten folgen dem Siegerentwurf von UNGERS und WINKENS aus dem Städtebaulichen Wettbewerb von 1994.


Pressearchiv



Pressestelle

Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
sensw.berlin.de




Pressearchiv

Pressemitteilungen, die vor dem 08.12.2016 veröffentlicht wurden, liegen im Verant­wortungs­bereich der ehemaligen Senats­verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bzw. ihrer Vorgängerbehörden.



Kontakt