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Drei Berliner Projekte beim Preis Soziale Stadt ausgezeichnet – Senator Müller gratuliert den Berliner Preisträgern


24.01.13, Pressemitteilung
Alle zwei Jahre werden besonders innovative Projekte, Initiativen und Maßnahmen, die den sozialen Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden fördern, mit dem viel be­achteten Preis Soziale Stadt ausgezeichnet.

Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Michael Müller gratuliert herzlich den am gestrigen Abend ausgezeichneten drei Berliner Projekten. Der Preis Soziale Stadt ist eine Gemeinschaftsinitiative von Auslobern aus Zivilgesellschaft, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrt, Wissenschaft und Po­litik. Der Wettbewerb prämiert herausragende Projekte und Strategien die das Ziel einer sozialen Stadt verfolgen, nicht zu letzte um sie der breiten Öffentlichkeit bekanntzuma­chen und deren Verbreitung zu fördern. Von 171 bundesweit eingereichten Bewerbun­gen wurden 20 ausgewählt, darunter auch 3 Wettbewerbsbeiträge aus Berlin: Die Berliner Wohntheke e.V., ein Projekt zur Aufwertung von Großsiedlungen in Hellersdorf, das Wohnprojekt „"Jule“", das Alleinerziehende unterstützt und das Projekt „Zukunfts­werkstatt Mehringplatz“.

Senator Michael Müller: „"Berlin ist Vorreiter bei der sozialen Stadt. Für uns sind der soziale Zusammenhalt und die Förderung solidarischer Nachbarschaften ein zentrales Ziel unserer Politik. Deshalb freue ich mich besonders, dass auch dieses Mal das be­sondere Engagement von Berliner Initiativen bei der Preisverleihung bedacht wurde und sogar drei Berliner Projekte unter den prämierten Wettbewerbsbeiträgen sind. Le­benswerte und sozialstrukturell ausgeglichene Städte sind die Grundlage für gesell­schaftlichen Zusammenhalt. Ganz anders sieht das offenbar die schwarz-gelbe Bun­desregierung, die systematisch die Mittel im Bereich der Sozialen Stadt kürzt, und so die Kommunen leider im Stich lässt. Im Gegensatz dazu wird Berlin an dem erfolgrei­chen Programm Soziale Stadt festhalten und das Berliner Quartiersmanagement zu einer festen Größe seiner sozialen Stadtentwicklung weiter ausbauen. Ich gratuliere den Berliner Preisträgern und wünsche mir, dass der Geist und die Zielsetzung dieser Berliner Projekte nicht nur in Berlin, sondern im ganzen Bundesgebiet eine breite Bei­spielwirkung entfaltet. Die Auszeichnung ist eine Bestätigung und Würdigung der Arbeit der beteiligten Projektpartner, unter denen Aktive vor Ort sind, ebenso wie die Berliner Wohnungsbaugesellschaften GEWOBAG und degewo und natürlich Unterstützer aus dem Berliner Quartiersmanagement. Gleichzeitig ist es eine schallenden Ohrfeige für eine verfehlte Stadtentwicklungspolitik der Bundesregierung, die mit ihrem Rückzug aus der "Sozialen Stadt" die Städte und Gemeinden mit der Bewältigung wichtiger Zu­kunftsfragen allein lässt.“"

Informationen zu den ausgezeichneten Berliner Projekten:

Die drei Berliner Projekte entstanden durch Kooperation zwischen Aktiven im Kiez und Wohnungsbaugesellschaften als wichtigen Partnern (ArGe Wohntheke e.V., GEWOBAG, DEGEWO) sowie auch durch Unterstützung durch das Berliner Quar­tiersmanagement.

Preisträger „"Wohntheke - da staunt die Stadt“": Gezieltes Standortmanagement und Imageaufwertung in einer Großsiedlung des industriellen Wohnungsbaus mit Attraktivi­tätssteigerung des Wohnstandortes Hellersdorf.
Die Arbeitsgemeinschaft „"Wohntheke e.V.“" bündelt seit 12 Jahren Kapazitäten acht an­sässiger kommunaler, privater und genossenschaftlicher Wohnungsunternehmen durch abgestimmte Fassaden- und Freiflächengestaltung, Sport- und Kulturveranstaltungen oder durch gleichberechtigte Außendarstellung des Standortes.

Preisträger „"Jule = Junges Leben"“: Durch Kombination von Wohnen, Kinderbetreuung, Ausbildung oder Beschäftigung werden 17 bis 27-Jährige Alleinerziehende im Wohn­projekt „Jule“ unterstützt. Die bisherigen Teilnehmerinnen wohnen mit individuellen Zielvereinbarungen im Projekt, um - durch Qualifizierung gestärkt - ein selbstbestimm­tes Leben ohne Abhängigkeit von Transferleistungen führen zu können. In Marzahn hat die DEGEWO AG ein Wohnprojekt dafür umgebaut. Ein Stadtteil bündelt die Ressour­cen für dieses Projekt durch Kooperationen zwischen der DEGEWO AG, der Senats­verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf, dem Jobcenter Marzahn-Hellersdorf, dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis, dem Kinderring Berlin e.V. und der Alice-Salomon-Hochschule sowie durch ehrenamtliche Arbeit.

Anerkennung für das Projekt „"Zukunftswerkstatt Mehringplatz"“: Es will den Mehringplatz und umgebende Freiflächen gestalten und ein Zeichen gegen die Verwahrlosung öf­fentlichen Raumes setzen. Durch Vernetzung der Akteure im Gebiet und selbsttra­gende Kooperationen sollen die im Beteiligungsverfahren entwickelten Visionen umge­setzt werden. Die Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG Wohnbau-AG Berlin ist ein starker Partner. Unterstützung erfolgt auch durch das Quartiersmanagement Mehringplatz aus dem Programm „"Soziale Stadt“". Die Bürgerbeteiligung ist vorbildlich.


Die Auslober des Preises Soziale Stadt sind: Deutsche Städtetag, die AWO Arbeiter­wohlfahrt Bundesverband e.V., der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die Schader-Stiftung, der vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. und der Deutsche Mieterbund (DMB). 

Weitere Informationen zum Preis Soziale Stadt:
www.preis-soziale-stadt.de

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