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www.leises.berlin.de - Berlin wird leiser: aktiv gegen Verkehrslärm


24.01.13, Pressemitteilung
Mit der Aktion „Berlin wird leiser: aktiv gegen Verkehrslärm“ startet am 24. Januar 2013 die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt den öffentlichen Dialog zu einem der größten Umweltprobleme einer Großstadt - dem Lärm.

Mit dem Lärmaktionsplan Berlin 2008 wurden erstmalig Maßnahmen vorgestellt, mit denen eine Verminderung der Verkehrslärmbelastung erreichbar ist. Eine Reihe dieser Maßnahmen konnte inzwischen realisiert werden. Die im Vorjahr erstellten Lärmkarten zeigen, dass der Straßenlärm insgesamt verringert werden konnte. Im Vergleich zu 2007 konnte die Anzahl der von gesundheitsschädlichem Lärm in der Nacht betroffenen Anwohner um ca. 40.000 Personen verringert werden. Es sind aber immer noch rund 300.000 Anwohner im Bereich der Hauptverkehrsstraßen von zu hohen Lärmpegeln betroffen.

Bei der anstehenden Fortschreibung des Lärmaktionsplans sollen bestehende Strategien geprüft und ggf. angepasst sowie neue Maßnahmenkonzepte erarbeitet werden. Ein Schwerpunkt dabei ist die Beteiligung der Öffentlichkeit: Vom 24. Januar bis 22. Februar 2013 bittet die Senatsverwaltung die Berlinerinnen und Berliner um Mitwirkung bei der Weiterentwicklung des Lärmaktionsplans. Ein Online-Dialog und zwei Lärmwerkstätten in den Bezirken Lichtenberg und Spandau laden Bürgerinnen und Bürger zum Austausch über „laute Orte“ und Lärmminderungsmaßnahmen ein.

Staatssekretär Christian Gaebler: „Verkehrslärm ist ein Umweltproblem, viele Anwohner unserer Stadt sind hohen, teils Gesundheit gefährdenden Lärmbelastungen ausgesetzt. Diese Belastungen sollen und müssen verringert werden, um Wohn- und Lebensbedingungen in unserer Stadt zu verbessern. Gleichzeitig ist auch die Sicherung der Mobilität in unserer Stadt wichtig, wir benötigen ein funktionierendes Hauptverkehrsstraßennetz ebenso wie Schienentrassen. Entsprechend ist die Planung und Realisierung von Lärmminderungsmaßnahmen ein komplexes Thema, und umso wichtiger ist die frühzeitige Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bei diesen Planungen“.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt fragt für die Fortschreibung des Lärmaktionsplan beispielsweise: Wo würden ein anderer Straßenbelag oder geringere Geschwindigkeiten helfen? Könnte man den Verkehrsfluss an bestimmten Stellen anders organisieren? Wie werden umweltfreundliche Verkehrsmittel – Fahrrad, Bus, Bahn – oder das Zu-Fuß-Gehen attraktiver?

Im Online-Dialog unter www.leises.berlin.de können Interessierte vier Wochen lang auf Lärmprobleme hinweisen, sich über Maßnahmen zu ihrer Reduzierung informieren und eigene Vorschläge machen, diskutieren oder die Beiträge anderer bewerten. Die öffentlichen Kommentare und Hinweise werden moderiert und bei Bedarf von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Senatsverwaltung kommentiert. Ebenso können Fragen zum Prozess und dem Verfahren gestellt werden.

Die Lärmwerkstätten vertiefen das Thema vor Ort: Wo ist es laut? Und wie soll es leiser werden? Hier können interessierte Anwohnerinnen und Anwohner miteinander diskutieren und für ihre Lärmprobleme Lösungen erarbeiten. Gleichzeitig bietet diese die Möglichkeit, um mit den Fachleuten ins Gespräch zu kommen, Auskünfte über die Vorhaben zu erhalten und weitere Anregungen zu geben. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung unter laermwerkstatt@leises.berlin.de möglich.

Nach Auswertung und Dokumentation der Ergebnisse des öffentlichen Dialogs fließen diese in die weitere Entwicklung des Lärmaktionsplans ein.

Weitere Informationen:



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Presse-
sprecherin
Daniela Augenstein
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
senstadtum.berlin.de






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Württembergische Straße 6, 10707 Berlin
Telefonzentrale: 030 90139-3000 / Bürgertelefon: 115

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