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Erarbeitung des Masterplans Parken Berlin – Workshop mit Berliner Verbänden


11.01.13, Pressemitteilung
In vielen innerstädtischen Stadträumen ist das Verhältnis zwischen Parkraumangebot und Park­raumnachfrage nicht ausgeglichen. Hier muss der knappe Parkraum bewirtschaftet werden.

Die Parkraumbewirtschaftung ist bereits seit 2003 ein zentraler Bestandteil der integrierten Ver­kehrspolitik in Berlin: Der Parksuchverkehr wird so re­duziert, der Pkw-Zielverkehr von Beschäftigten in die Innenstadt gedämpft sowie mehr Park­raum für Gewerbetreibende, Kunden sowie Anwohnerinnen und Anwohner bereitgestellt. Die durch die Parkraumbewirtschaftung erzielte effizientere Nutzung des vorhandenen Stellplatzan­gebotes führt zu mehr Stadt- und Lebensqualität. In den 39 Berliner Parkzonen werden zur Zeit insgesamt ca. 81.000 Stellplätze im öffentlichen Straßenraum bewirtschaftet. Ein Mangel ist aber dabei, dass an vielen Stellen trotz vergleichbarer Problemlagen und ähnlichen Stadtstruk­turen unterschiedlich agiert wird.

Sowohl im Koalitionsvertrag als auch im Stadtentwicklungsplan (StEP) Verkehr ist deshalb das Projekt „Masterplan Parken Berlin“ verankert. Ziel ist es, die geltenden Regelungen zu über­prüfen und weiter zu entwickeln, auch zur Verbesserung der Praktikabilität für die Bezirke. Die wichtigsten Themen sind die Identifizierung der grundsätzlich für eine mögliche Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung in Frage kommenden Gebiete, eine verbesserte Abstimmung der unterschiedlichen Vorgehensweisen sowie Maßnahmen für eine breitere Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus ist vorgesehen, weitere Themen im Sinne eines umfassenderen „Parkraum­managements“ herauszuarbeiten. So zum Beispiel zu den Themen Carsharing im öffentlichen Straßenland, Ladezonen und Fahrradabstellplätze.

Die Bestandsanalyse ist abgeschlossen. Im Jahr 2013 sollen die konzeptionellen Grundlagen, vor allem für die Weiterentwicklung der Parkraumbewirtschaftung, erarbeitet werden. Der am gestrigen Donnerstag stattgefundene Workshop mit den Verbänden ist ein wichtiger Schritt im Rahmen eines kooperativen Erarbeitungsprozesses. Dort wurde den für dieses Thema maßge­benden Interessenverbänden (IHK, Handwerkskammer, Handelsverband, ADAC, ACE, VCD, Fuhrgewerbe-Innung, Berliner Mieterverein) der aktuelle Sachstand des Masterplans Parken vorgestellt und über die Schwerpunkte der weiteren Arbeiten diskutiert. An der Veranstaltung hat außerdem Norbert Bieling, der Verantwortliche für die Parkraumbewirtschaftung in München, teilgenommen und über die dortige Praxis und seine Erfahrungen berichtet.

Trotz vielfach nachgewiesener positiver Wirkungen ist die Parkraumbewirtschaftung ein kontro­verses Thema. Notwendig ist daher eine frühzeitige Information der Betroffenen sowie eine präzise Darstellung der Wirkungen. Aus diesen Gründen wurde bereits im Oktober 2012 mit den Berliner Bezirken die wesentlichen Zwischenergebnisse der bisherigen Untersuchungen beraten.

Der Entwurf des Masterplans Parken Berlin soll im Oktober vorliegen. Ziel ist ein Senatsbe­schluss bis Ende 2013.



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