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Pressebox / Meldungen
Startschuss für das neue Freiwillige Ökologische Jahr 06.09.12, Pressemitteilung Staatssekretär Christian Gaebler begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ)
Christian Gaebler, Staatssekretär für Verkehr und Umwelt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, begrüßte heute die rund 300 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in den nächsten 12 Monaten ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren werden: „Mit dieser Eröffnungsfeier möchten wir Ihnen, liebe FÖJ`lerinnen und liebe FÖJ`ler zeigen, welch große Bedeutung Ihr freiwilliges Engagement für unsere Gesellschaft hat.“ sagte Gaebler zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Vor 19 Jahren startete das Freiwillige Ökologische Jahr mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, heute sind es 300. Trotz des großen Angebotes haben bei weitem nicht alle Bewerberinnen und Bewerber einen der begehrten Plätze erhalten. Mit fünf bis sechs Bewerbungen pro Platz ist das Interesse bei den Jugendlichen seit Jahren sehr hoch.
Das Freiwillige Ökologische Jahr hat zum Ziel, junge Menschen in ihrem Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, insbesondere für einen nachhaltigen Umgang mit Natur und Umwelt, zu stärken. Die Freiwilligen erwerben zugleich vielfältige soziale und persönliche Kompetenzen, die als Schlüsselqualifikationen am Arbeitsmarkt gefragt sind. Sie stärken in den Freiwilligendiensten Selbstbewusstsein und Selbständigkeit sowie Eigen- und Fremdverantwortung.
Wissen und Kompetenz im Umweltschutz erleichtern den jungen Menschen den Zugang zu Ausbildungsplätzen und zur Berufstätigkeit. Im letzten Jahr haben fast 88 % der Jugendlichen nach Abschluss des FÖJ einen Ausbildungs-, Arbeits- oder Studienplatz erhalten. Im Freiwilligen Ökologischen Jahr geht es auch immer um Chancengleichheit. Das gemeinsame Lernen von unterschiedlichen Kulturen sowohl in den Seminaren als auch während der gemeinsamen praktischen Tätigkeit in den Einsatzstellen wirkt sich integrationsfördernd aus.
Staatssekretär Christian Gaebler dankte den Trägern und Einsatzstellen für ihre engagierte Arbeit sowie dem Europäischen Sozialfonds und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die finanzielle Unterstützung, ohne die das Projekt nicht möglich wäre.
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