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Lückenschluss mit Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer vom Moabiter Werder zum Hauptbahnhof


17.08.12, Pressemitteilung
Pressemitteilung: Bezirksamt Neukölln von Berlin und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Mit der Öffnung der Wegeverbindung östlich der Kastanienrampe zwischen dem Neubau des Bundesinnenministeriums und der Polizei- und Feuerwache wird die letzte Lücke im Wegenetz der Parkanlagen des Moabiter Werder geschlossen.


Senatsbaudirektorin Regula Lüscher: „Die Berlinerinnen, Berliner und Gäste unserer Stadt können ab heute den neuen Weg nutzen. Damit steht eine barrierefreie, vom Straßenverkehr weitgehend unabhängige und kreuzungsfreie Verbindung des Ortsteils Moabit und des Moabiter Werder zum Hauptbahnhof zur Verfügung.“

Die ca. 7.200 m² große Grünfläche wurde nach dem Entwurf des Berliner Büros für Landschaftsarchitektur Seebauer, Wefers und Partner gebaut. Die Leitidee zur Gestaltung ergab sich aus dem Aufgreifen historischer Bezüge und der Interpretation der vergangenen Nutzung als Güterverkehrstrasse zum Hamburg-Lehrter-Güterbahnhof. Leicht erhöht auf einem Schotterbett, verläuft die Wegetrasse wie ein Gleiskörper durch eine langgestreckte Wiese. Die an Schienen erinnernde Wegeeinfassung aus Cortenstahl erinnert an die ehemaligen Gleistrassen. Streifen dunklen Mosaiks zwischen grauen Pflasterplatten symbolisieren die Bahnschwellen und strukturieren das „Fußgängergleis“, das sich so auch gegen das mit einer Asphaltdecke gestaltete „Fahrradgleis“ abhebt.

Im südlichen Abschnitt der Grünfläche wurde der Charakter der Ruderalvegetation erhalten. Die Strauchschicht ist in Teilen ausgelichtet und mit neuen Pflanzen ergänzt worden. Unter den Bäumen wurde eine extensive bodendeckende Bepflanzung aus weiß blühendem Immergrün, gelb blühenden Goldbeeren und weiß blühenden Wald-Anemonen angelegt. Insgesamt bleibt in diesem Bereich der naturbelassene Charakter erhalten. Der nördliche Bereich ist von der Raumkante der Kastanienrampe, dem Höhensprung zur Straße Alt-Moabit sowie zum Gebäudeensemble der Polizei- und Feuerwache geprägt. Die Freiflächen wurden hier vom wilden Aufwuchs befreit und eine Blumenwiese angesät.

Sitzelemente aus gebrochenen Granitblöcken, wie sie auch an der Ingeborg-Drewitz-Allee verwendet wurden, bieten Ruhepunkte mit unterschiedlicher Atmosphäre vor Blumen- und Gräserfluren, in sonnigen und in schattigen Abschnitten der Wegeverbindung.

Der kleine verwunschene Hofgarten des ehemaligen Hauptzollamtes (heute Polizei- und Feuerwache) mit seinen uralten und zum Teil als Naturdenkmal unter Schutz stehenden Bäumen wurde behutsam geöffnet, vom Wildwuchs befreit und baumpflegerisch überarbeitet. Ein Weg schlängelt sich durch die Baum- und Strauchgruppen und eine Sitzgelegenheit unter der imposanten Blutbuche lädt zum Verweilen ein. Der Weg verbindet die Elisabeth-Abegg-Straße mit der Wegeverbindung. Eine barrierefreie Stahlrampe überwindet den bestehenden Höhenunterschied von einem Meter entlang einer alten Böschungsmauer.

Die Baukosten betragen 330.500 Euro. Die Grünanlage wurde im Rahmen der Entwicklungsmaßnahme „Hauptstadt Berlin - Parlaments- und Regierungsviertel“ hergestellt, die zu 64 % vom Bund und zu 36 % vom Land Berlin getragen wird. Die Arbeiten wurden im Auftrag der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt durchgeführt.

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Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin
Foto: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin
Luftbild/Plan: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt / Seebauer, Wefers und Partner, Berlin

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