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Wettbewerbsergebnisse zur Erarbeitung architektonischer Konzepte am Schinkelplatz liegen vor


18.06.12, Pressemitteilung
Zur Wiederbebauung repräsentativ gelegener Baugrundstücke am Schinkelplatz in der historischen Berliner Stadtmitte hat ein Münchner Investor in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im März 2012 einen nichtoffenen Wettbewerb mit 15 eingeladenen Teilnehmern zur Realisierung von Wohnungen und Gewerbeflächen ausgelobt.

Insgesamt sollen rund 7.000 m² Bruttogeschossfläche errichtet werden.

Das mit Architekten, Vertretern der Verwaltung und dem Grundstückseigentümer besetzte Preisgericht hat am 15. Juni 2012 getagt.

Ziel des Wettbewerbsverfahrens war die Erarbeitung von architektonischen Konzepten, die der stadträumlich exponierten Lage und außergewöhnlichen historischen Bedeutung des Gebiets in besonderem Maße Rechnung tragen. Neben der Nähe zum künftigen Stadtschloss und der wieder zu errichtenden Bauakademie setzen insbesondere die unmittelbare Nachbarschaft zur Friedrichswerderschen Kirche und zur Neuen Kommandantur gestalterische Maßstäbe. Sieben der eingeladenen internationalen Wettbewerbsteilnehmer sollten ein Bürogebäude für die Teilfläche südlich der Neuen Kommandantur entwerfen. Acht eingeladene Büros sollten Entwürfe für insgesamt vier Wohngebäude mit gewerblicher Nutzung der Erdgeschosszonen an der Niederlagstraße und am Schinkelplatz erarbeiten.

Die Preissumme beträgt 30.000 € netto.

Unter dem Vorsitz von Prof. Dietrich Fink (Architekt, München) entschied das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion wie folgt:

Bürogebäude (Gruppe A)


  • 1. Preis 6.000 €
    Volker Staab Architekten, Berlin
  • 2. Preis 5.000 €
    Amand Grüntuch Architekten, Berlin
  • 3. Preis 4.000 €
    Léon Wohlhage Wernik, Architekten, Berlin

Wohngebäude (Gruppe B)


  • 1. Preis 6.000 €
    Bruno Fioretti Marquez, Architekten, Berlin
  • 2. Preis 5.000 €
    Steidle Architekten, München
  • 3. Preis 4.000 €
    Klaus Theo Brenner, Architekt, Berlin.

Das Preisgericht empfiehlt, den 1. Preisträger der Gruppe Bürogebäude mit den weiteren Planungsleistungen zu beauftragen. Für die Gruppe Wohngebäude soll entsprechend der Empfehlung des Preisgerichts der 1. Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen für die beiden Wohngebäude am Schinkelplatz sowie das südliche Wohngebäude an der Niederlagstraße und der 3. Preisträger mit den weiteren Planungsleistungen für das nördliche Wohngebäude an der Niederlagstraße beauftragt werden. Damit soll den unterschiedlichen städtebaulichen Situationen Rechnung getragen werden. Während am Schinkelplatz eine größere Maßstäblichkeit angemessen ist, soll entlang der Niederlagstraße eine kleinteiligere Bebauungsstruktur entstehen.

Senatsbaudirektorin Regula Lüscher zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Wettbewerbsergebnis. Sie betont die hochwertige Architektur der ausgewählten Entwürfe: "Die prämierten Beiträge setzen die anspruchsvolle Aufgabenstellung in besonderer Weise um und geben eine sehr gute Antwort auf das durch repräsentative Solitäre geprägte Umfeld. Für die hohe architektonische Qualität bürgen auch die bereits realisierten Entwürfe der Preisträger", erläutert die Senatsbaudirektorin.

Die prämierten Entwürfe und die weiteren Wettbewerbsbeiträge werden der Öffentlichkeit im Rahmen der Ausstellungsöffnung am 21. Juni 2012 um 11:00 Uhr in der Berliner Bauakademie, Roter Saal, Schinkelplatz 1, 10177 Berlin vorgestellt.

Die Ausstellung ist vom 21. bis zum 28. Juni 2012 täglich von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
 
 


 
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