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Wohnen in Berlin - Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung


21.05.12, Pressemitteilung
Heute hat die gemeinsam vom Arbeitsbereich BerlinPolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt konzipierte Veranstaltung Wohnen in Berlin stattgefunden. Über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen in die Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, um gemeinsam mit dem Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) über die Zukunft der Wohnungs- und Mietenpolitik zu diskutieren.

Der Senator hat deutlich gemacht, dass die Wohnungs- und Mietenpolitik eines der zentralen Themen in dieser Legislatur ist:" In der Mieterstadt Berlin wohnen mehr als 80% der Berliner Haushalte zur Miete, mehr als in jeder anderen deutschen Stadt. Deshalb ist Wohnungs- und Mietenpolitik auch Sozialpolitik."

Ein zentrales Ziel der Konferenz war, die Vielfalt des Wohnens und die unterschiedlichen Interessen an Wohnraum darzustellen. Um dies zu erreichen, haben 11 Berliner Interessenvertreter/innen im Vortragsformat "PechaKucha" Vorträge mit je 20 Folien à 20 Sekunden gehalten. Vorgetragen haben: Maren Kern, BBU, Reiner Wild vom Berliner Mieterverein, Jürgen Breiter von der Initiative Stadt Neudenken, Dr. Carsten Brückner, Landesvorsitzender von Haus & Grund Berlin, Marie Schubenz und Sebastian Jung vom Mietenpolitischen Dialog, Gaby Morr von der BSM, Kristien Ring für die Baugruppen, Tobias Nöfer vom AiV und Rat für Stadtentwicklung, Johanna Schlaack von Think Berlin, Hiltrud Sprungala vom BFW, Ulf Heitmann für die Genossenschaften und Bernhard Hummel vom Mietshäuser Syndikat. Dieses breite Spektrum wurde der Mieterstadt Berlin in all ihrer Vielfalt annähernd gerecht. Gehört wurden Eigentumsvertreter/innen ebenso wie Mieterinitiativen, Stadtplaner/innen, Architekten/innen und Vertreter/innen anderer Eigentumsformen.

Die Vorträge haben die Gemeinsamkeiten wie auch die Unterschiede und Streitpunkte, die sich aus den verschiedenen Positionen ableiten, sehr anschaulich gemacht. Es ist deutlich geworden, dass es nicht die eine Stadtpolitik geben kann, die alle Erwartungen erfüllt. Die unterschiedlichen Positionen lassen sich nur im gemeinsamen Dialog zusammenführen. Senator Michael Müller bekennt sich mit diesem Auftakt zu einer neuen Diskurskultur dazu, dass "nicht übereinander, sondern miteinander" über die zentralen Wohnungspolitischen Maßnahmen in Berlin diskutiert werden soll.

Die Folien und Mitschnitte sind in wenigen Tagen unter www.fes.de oder www.fes-forumberlin.de/content/stadtentwicklung_archiv.php einsehbar.

Rückfragen:


Nicole Zeuner, BerlinPolitik im Forum Berlin der Friedrich-Ebert-Stiftung





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