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Auszeichnung "FahrradStadt Berlin"


16.05.11, Pressemitteilung
Stadtentwicklungssenatorin ehrt bürgerschaftliches Engagement für Berliner Radverkehr

Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, hat am 16. Mai 2011 zum vierten Mal die Auszeichnung „FahrradStadtBerlin“ übergeben.


Ausgezeichnet wurden im Rahmen einer Veranstaltung im Gebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Am Köllnischen Park 3, Torsten Schmidt für das Projekt „Geisterräder“, Axel von Blomberg und Dr. Ulrich Gries als Pioniere des Fahrradtourismus, sowie die König und Heunisch Planungsgesellschaft für den Entwurf des Aalemannstegs.

Als Beratungsgremium der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zur Radverkehrsstrategie für Berlin hat der „FahrRat“ in seiner Jahressitzung 2010 drei innovative Vorschläge für die Auszeichnung ausgewählt. Geehrt werden die Preisträger für unterschiedlichste Aktivitäten und Maßnahmen, die in besonderem Maße zur Förderung des Radfahrens im Berliner Stadtverkehr beigetragen haben.

Junge-Reyer: „Die Radverkehrsstrategie ist ein wichtiger Baustein des im März vom Berliner Senat verabschiedeten Stadtentwicklungsplan Verkehr. Je sicherer und attraktiver das Radfahren in der Hauptstadt wird, desto mehr wird der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr zunehmen. Rad fahren hat nicht nur zahlreiche Vorteile für den Benutzer in puncto Umwelt, Preis, Schnelligkeit, Flexibilität und entfallende Parkplatzsuche, sondern leistet einen Beitrag zur Verbesserung der Qualität des gesamten Lebensraums Stadt. Ich freue mich besonders, heute ein Engagement würdigen zu dürfen, das in so vielfältiger Art zu dieser Entwicklung beigetragen hat.“

Torsten Schmidt erhält die Auszeichnung für die Idee, die Aktion „Geisterräder“ in Berlin umzusetzen, die durch Aufstellung weiß lackierter Fahrräder an den Orten tödlicher Radfahrunfälle eindringlich, aber ohne Schuldzuweisung zu mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme im Straßenverkehr mahnt.

Axel von Blomberg und Dr. Ulrich Gries erhalten die Auszeichnung für ihre Pionierrolle bei der Entwicklung fahrradtouristischer Angebote für Berlin. Ihre geführten Fahrradrundfahrten und Tourenführer laden zur Nutzung des Fahrrades bei der Erkundung der Stadt durch deren Besucherinnen und Besucher, aber auch durch die Berliner Bevölkerung ein.

Die König und Heunisch Planungsgesellschaft erhält die Auszeichnung für den Entwurf der Geh- und Radwegebrücke über den Aalemannkanal in Spandau, die den Radfahrenden lange Umwege erspart und mit ihrer geringen Konstruktionshöhe und eleganten Linienführung zugleich baukulturelle Maßstäbe für solche Ingenieurbauwerke setzt.

Bereits 2004 hat der Senat die erste „Radverkehrsstrategie für Berlin“ beschlossen und seitdem konsequent umgesetzt. Aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen wird die Strategie zurzeit fortgeschrieben. Damit sollen die Voraussetzungen für einen weiteren Zuwachs dieser stadtverträglichen und gesunden Form der Mobilität geschaffen werden.

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