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Innovationslabor Elektroverkehr in Steglitz-Friedenau eingerichtet


13.05.11, Pressemitteilung
In Anwesenheit der Senatorin Ingeborg Junge-Reyer, der Bezirksstadträtin für Wirtschaft, Gesundheit und Verkehr des Bezirkes Steglitz-Zehlendorf Barbara Loth, dem Bezirksstadtrat für Bürgerdienste, Ordnungsaufgaben, Natur und Umwelt des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg Oliver Schworck sowie den Unternehmen DHL und der Spedition Meyer & Meyer wurde am heutigen Freitag das Innovationslabor Elektroverkehr in Steglitz-Friedenau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit der Einrichtung des Laborgebiets in Steglitz-Friedenau geht ein wichtiger Baustein des am 22. März vom Senat beschlossenen Aktionsprogramms Elektromobilität Berlin 2020 in die Umsetzung. Im Innovationsgebiet sollen verschiedene technische und soziale Innovationen räumlich gebündelt entwickelt, erprobt, demonstriert und untersucht werden.

Senatorin Junge-Reyer: „Das Innovationslabor ist eine gute Basis, um unsere Region als nationales Kompetenzzentrum und internationaler „Showroom“ des Elektroverkehrs zu etablieren. Wir wollen dort z.B. untersuchen, ob Kühlschränke, Waschmaschinen und T-Shirts durch leise und saubere Elektro-Lkw in den verkehrsarmen Randstunden des Tages angeliefert werden können. Auch die Packstationen der Deutschen Post lassen sich mit Elektro-Lkw fast zu jeder Tagesstunde anfahren. Deshalb soll geprüft werden, welcher Anteil der Belieferung in die Tagesrandstunden verlagert werden kann“

Der heute vorgestellte Einsatz von Elektro-Lkw zeigt die Vorteile bei der Belieferung des Einzelhandels. So werden beispielsweise in der Schloß- und Rheinstraße die Geschäfte vielfach durch attraktive Wohngebiete über Wohnstraßen angefahren, in etlichen Fällen sogar durch die Innenhöfe von Wohngebäuden. Die Lärm- und Schadstoffbelastungen von Diesel-Lastwagen können mit Elektro-Lkw fast vermieden werden. Möglich wird zudem eine Verlagerung der Belieferung in verkehrsarme Randstunden des Tages – der Verkehr im Hauptstraßennetz kann entzerrt werden. Damit sind auch Kostenvorteile bei den Logistikern verbunden, da die Touren in kürzerer Zeit abgewickelt werden können.

Bezirksstadträtin Barbara Loth: "Ich freue mich ganz besonders, dass die Schloßstraße zum Innovationslabor für Elektromobilität wird. Denn wir dürfen nicht nur kurzfristig von heute auf morgen denken. Wir müssen überlegen, wie der Alltag in Berlin in zehn oder zwanzig Jahren aussehen soll. Hier brauchen wir gute Ideen und vor allem müssen wir uns die Zeit nehmen, Dinge zu testen und reifen zu lassen. Deshalb ist es der ideale Zeitpunkt, jetzt in Steglitz-Zehlendorf die Belieferung von Geschäften mit Elektro-Lkws auszuprobieren. Wir wollen sehen, ob dieses Modell Anklang findet und wir wollen Transportunternehmen und Geschäftsinhaber für dieses nachhaltige Logistikkonzept begeistern."
Besonders interessant ist der Start des Innovationslabors Elektroverkehr vor dem Hintergrund der Übergabe des Abschlussberichts der „Nationalen Plattform Elektromobilität“ (NPE) an Bundeskanzlerin Angela Merkel am nächsten Montag. Die NPE ist ein hochrangiges Expertengremium, dem die Aufgabe gestellt wurde, konkrete Vorschläge für die Erreichung der Ziele des Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität zu erarbeiten.

Berlin wird sich als „nationales Schaufenster für Elektromobilität“ bewerben. Dieses Ziel hat sich der Senat gesetzt. Senatorin Junge-Reyer: „Berlin ist mit dem Innovationslabor Elektroverkehr für den Wettbewerb der Großstädte bestens gerüstet. Wir können der Bundesregierung damit ein besonderes Angebot machen.“

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