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Zu Ostern auf den Grunewaldturm!


21.04.11, Pressemitteilung
Karfreitag wird das Berliner Wahrzeichen wiedereröffnet

Der Grunewaldturm wird nach umfänglichen, denkmalgerechten Sanierungsarbeiten am Karfreitag, 22. April 2011, für den Publikumsverkehr wiedereröffnet.


Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Nachdem wir erkannt haben, welche tiefgreifenden Schädigungen am Grunewaldturm zu beheben sind, mussten wir die Entscheidung treffen, den beliebten Ausflugspunkt der Berlinerinnen und Berliner länger zu schließen. Ich habe das sehr bedauert, denn es ist einer der schönsten Punkte in der Stadt, wo man stolz Besucher hinführt, um ihnen die Weite und das Grün Berlins zu zeigen. Damit das auch in Zukunft wieder so ist, haben wir so gründlich wie möglich denkmalgerecht saniert. Ich lade alle Berlinerinnen und Berliner ein, sich dieses Wahrzeichen zurück zu erobern und bei dem herrlichen Osterwetter in den Grunewald zu wandern. Das ist unser Ostergeschenk an die Stadt.“

Anfang Oktober 2007 musste das Berliner Wahrzeichen wegen erheblicher Gebäudemängel geschlossen werden. Die Standsicherheit der Treppe und der Brandschutz im Treppenaufgang waren nicht mehr gewährleistet, aus der Turmfassade lösten sich Klinkerteile und fielen auf die Terrasse herab.

Während der Bauzeit wurden immer neue Mängel und Schäden entdeckt. Die Treppe im Turm wurde komplett erneuert. Die gesamte Fassade musste saniert werden. Die Turmkrone wurden auf einer Länge von rund 8 Metern vollständig abgetragen und neu wieder aufgebaut und die Terrasse wurde ebenfalls saniert. Deshalb war die zum Frühjahr 2008 geplante Fertigstellung nicht möglich. Erst jetzt, April 2011, ist der Turm wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Die Gesamtkosten der Sanierung betragen 1.5 Millionen Euro.

Auf Grund der exponierten Lage des Grunewaldturms, gelegen auf dem Karlsberg auf 68 m Höhe über NN und mit einer Turmhöhe von rd. 50 m, ist das Gebäude seit Anfang der 90er Jahre ein Mobilfunkstandort. Die dafür vorhandene Technik ist ebenfalls vollständig erneuert worden, damit sie die Besucherinnen und Besucher nicht stört. So wurden zum Beispiel die Elektroschränke aus dem Treppenaufgang in das Sockelgeschoss verlegt. Der ursprüngliche „Antennenwald“ auf und an der Turmkrone wurde neu geordnet und reduziert.

Die Baumaßnahme wurde mit der Erneuerung des Terrassenboden der umlaufenden Fläche des Turms am 21. April abgeschlossen. Hier führten Undichtigkeiten bei Regen zu Wassereinbrüchen im darunter liegenden Sockelgeschoss. Ab Karfreitag kann dieser Bereich dann auch wieder betreten werden.

An der Baumaßnahme beteiligt waren für die Planung und Bauleitung des Hochbaus das Ingenieurbüro Leupold und das Büro dps Ingenieurgesellschaft, für den technischen Bereich das Büro Akut Umweltschutz Ingenieure Burkard und Partner.

Die denkmalpflegerische baubegleitende Beratung erfolgte durch die RMS – Restaurierungsgesellschaft mbH.

Die Bauausführung wurde im Wesentlichen durch die nachstehenden Firmen durchgeführt:

Sanierung Grunewaldturm
Gewerk Firma
Fassade Opus
Hochbau Conceptbau
Gerüstbau Tisch
Fassade VET
Schlosser Burhop
Tischler Schlüter
Restaurator RMS
 

Der Grunewaldturm, bis 1948 Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Turm genannt, wurde zur Erinnerung an den 100. Geburtstag des Kaiser Wilhelm I. in der Zeit von 1897 bis 1898 als Aussichtsturm errichtet. Er bietet einen weiten Blick über die Landschaft und die Stadt.

Bürger können bei Restaurierung helfen:
Hinweise nimmt Frau Petra Porsche in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin, gerne entgegen.

Weitere Informationen:



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Presse­sprecherin
Katrin Dietl
Tel.: 030 90139-4040
Fax: 030 90139-4041
E-Mail: pressestelle@
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