Über uns  







Initiative Verhalten im Brandfall
Verhalten im Brandfall

 

Presse und Aktuelles

Letzte Etappe des Radfernweges Berlin-Kopenhagen auf Berliner Gebiet fertiggestellt


08.07.10, Pressemitteilung
Junge-Reyer: "Beitrag zur Strategie: mehr Radverkehr in der Stadt"

Die neue Fuß- und Radverkehrsbrücke über den Aalemannkanal ist das letzte Teilstück des Radfernweges Berlin-Kopenhagen auf Berliner Gebiet und wird am 8. Juli, nach ca. 14 Monaten Bauzeit durch Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer für den Verkehr freigegeben. Das Bauwerk ermöglicht Radfahrern und Fußgängern einen Umweg von ca. 1 km entlang des Aalemannkanals einzusparen.


Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: "Die Neue Brücke über den Aalemannkanal ist ein echtes Highlight auf dem Radfernweg. Sie lädt neben Radwanderern auch Alltagsfahre­rinnen und -fahrer ein, das Rad auf dem Weg zur Arbeit zu benutzen. Wieder gibt es eine Barriere weniger für den Radverkehr und das ist ein Fortschritt. Dieses Bauwerk ist deshalb auch ein Beitrag zu unserer Strategie: mehr Radverkehr und weniger Autoverkehr in der Stadt."

Die Brücke wurde als Schrägseilbrücke mit einseitig abgespanntem Hauptfeld entwor­fen. Die Gesamtlänge des barrierefreien Bauwerkes beträgt 156,50 m. Für den Überbau und die Rampe wurden ca. 89 t Stahl verbaut.

Die veranschlagten Kosten belaufen sich auf 1,797 Mio. € brutto. Hiervon werden 90% aus GA-Mitteln finanziert (1.617.30,00 €). Der kommunale Eigenanteil beträgt 10% (179.700,00 €). Die Endabrechnung der Maßnahme steht noch aus, die Gesamtbau­kosten bleiben aber voraussichtlich 5 % unter der Vorgabe.

Mit der Fertigstellung der neuen Brücke über den Aalemannkanal quert der Radfernweg auf seinem 23 km langen Weg vom Schlossplatz in den Norden Berlins sieben Brücken.

Von 2002 bis 2009 hat der Senat zur Errichtung von drei Radfernwegen mit einer Ge­samtlänge von 110 km (Europaradweg R 1, Berlin-Usedom, Berlin-Kopenhagen) und von 160 km Mauerradweg insgesamt 20 Mio. € baulich umgesetzt. Der Radfernweg verbindet über 630 km die Hauptstädte Dänemarks und Deutschlands durch naturnahe Wälder, ausgedehnte Parkanlagen und über die Ostsee.

Für die interessierte Öffentlichkeit ist ein Faltplan zum Radfernweg Berlin-Kopenhagen mit dem genauen Routenverlauf, Wissens- und Sehenswertem an der Strecke und In­formationen rund um das Berliner Fahrradroutennetz erstellt worden. Dieses liegt gegen Entrichtung einer Schutzgebühr von 1,- EUR je Faltblatt zur Abholung in der Broschü­renstelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Dienstgebäude Am Köllnischen Park 3, 10173 Berlin bereit.

Die elektronische Version kann im Internet abgerufen werden unter
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/mobil/fahrrad/radrouten/


Pressearchiv



Pressestelle

Pressesprecher Martin Pallgen
Presse­sprecher
Martin Pallgen
Tel.: 030 9025-1090
Fax: 030 9025-1091
E-Mail: pressestelle@
senstadtum.berlin.de






Kontakt




Senator Andreas Geisel unterwegs