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"Soziale Stadt", "BIWAQ" und "Quartiersmanagement" im Berliner Brunnenviertel


06.05.10, Pressemitteilung
Gemeinsamer Kiezrundgang von Staatssekretärin Hella Dunger-Löper und Staatssekretär Andreas Scheuer

Anlässlich eines Rundgangs im Brunnenviertel am Freitag, dem 7. Mai informieren sich der Parlamentarische Staatsekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Dr. Andreas Scheuer und die Staatssekretärin für Bauen und Wohnen der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Hella Dunger-Löper, über die Entwicklung der Quartiersmanagementgebiete Brunnenviertel und Ackerstraße in Berlin Mitte.


Seit 2005 werden hier im Quartiersmanagementverfahren gemeinsam mit der Bewohnerschaft Projekte zur Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhaltes der Bewohnerinnen und Bewohner unterschiedlicher ethnischer Zugehörigkeit entwickelt. Ein Projektschwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Bildungschancen und der Qualifizierung vor allem der Jugendlichen. Diese Maßnahmen werden im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" und des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" gefördert.

Staatssekretärin Dunger-Löper: "Mit der integrierten Stadtteilentwicklung wollen wir den solidarischen Zusammenhalt der Stadt und die Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner fördern. Zur weiteren Vertiefung dieses Ansatzes verfolgt der Senat von Berlin mit dem neuen Konzept "Aktionsräume plus" eine gebietsübergreifende Strategie zur Förderung der Chancengleichheit für die Bewohnerinnen und Bewohner in benachteiligten Stadtgebieten."

Scheuer: "BIWAQ ergänzt das Bund-Länder Programm Soziale Stadt hervorragend. Bildung ist der zentrale Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Und um die geht es bei Soziale Stadt. Ich freue mich zu sehen, dass die Praxis unseren Ansatz bestätigt. Die Förderung wirkt da, wo sie hin soll: im Quartier. Sie hilft den Menschen vor Ort."

Das Quartiersprojekt "Wir im Brunnenviertel" der Sozialen Stadt steht für die Idee der sozialräumlichen Vernetzung und aktiven Beteiligung von Bewohnerinnen und Bewohnern an Entscheidungen über die Inhalte der Angebote in Stadtteil. Durch diesen Ansatz ist inzwischen eine deutliche Stärkung der Identifikation mit dem Quartier feststellbar. Dies findet zum Beispiel Ausdruck in den Aufwertungen der Grün-, Frei- und Spielflächen im Wohnbereich um den Vinetaplatz und in angrenzenden Straßen, die die Bürgerinnen und Bürger mitentschieden haben. Auch das noch in diesem Jahr fertig zu stellende Familienzentrum wird ein offenes Angebot zur Hilfe bei Fragen zu Alltagsproblemen anbieten.

Über das ESF-Bundesprogramm "BIWAQ" haben sich die lokalen Akteure im Bildungsbereich mit einem Projekt unter dem Motto "Schule aktiv - Durchstarten im Brunnenviertel" zusammengefunden. Ziel ist es, den Bildungsstandort durch pädagogische und bauliche Maßnahmen aufzuwerten. Dies umfasst zum Beispiel Maßnahmen zur Verbesserung der Bewegungs- und Ernährungssituation der Schülerinnen und Schüler oder Unterstützung zum erfolgreichen Übergang in das Berufsleben.
Dieses Projekt wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union und aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert.

Begleitet wird der Rundgang vom Geschäftsführer der DEGEWO, Frank Bielka.
Die DEGEWO unterstützt in diesem Gebiet Städtebauprogramme zur Förderung von Stadtteilen, in denen die Ausgewogenheit des nachbarschaftlichen Zusammenlebens gefährdet ist.

Der Rundgang beginnt um 10:00 Uhr im "Timeout" in der Putbusser Straße 28 (Projekt "Wir im Brunnenviertel") und endet in der Stralsunder Straße 57 ("Schule aktiv" Ernst-Reuter-Oberschule)

Weitere Informationen zu den Projekten erhalten Sie im Internet unter
www.brunnenviertel-ackerstrasse.de und
www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de sowie
www.biwaq.de.


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